Bezirkegruene.at
Navigation:
am 23. Juni

Schwere Unwetter sind Folge des Klimawandels

Stefan Kaineder - 22 Millionen Euro Hagelschaden in 24 Stunden führt die Dringlichkeit wirksamer Klimapolitik in Oberösterreich drastisch vor Augen.

22 Millionen Euro Schaden - entstanden in nur 24 Stunden in der oberösterreichischen Landwirtschaft. Das ist mehr als die schwarz-blaue Ibiza-Koalition mit ihrem Oberösterreich-Plan in den nächsten Jahren in den Klimaschutz investieren will.

Hagel, schwere Gewitter und Starkregen werden mehr und heftiger, das ist laut Forscher*innen klar auf den menschengemachten Klimawandel zurückzuführen. Was wir in den letzten Tagen in Oberösterreich gesehen haben, zeigt uns mehr als deutlich, dass es fünf vor zwölf ist und wir endlich handeln müssen. Die leeren Worthüllen von Schwarz und Blau müssen endlich mit Leben gefüllt werden, es braucht ambitionierte und mutige Maßnahmen im Kampf gegen die Klimakrise. Noch immer stehen die Bagger auf den falschen Baustellen, es werden Straßen statt Schienen gebaut und wichtige Investitionen in Zukunftsprojekte werden nicht getätigt. Wir müssen die Betonierer-Mentalität aus dem vorigen Jahrtausend endlich überwinden und Oberösterreich wieder zum Klimaschutzvorreiter machen. Das schafft und sichert nicht nur Arbeitsplätze, sondern rettet unseren Planeten. Momentan ist die Klimapolitik von Schwarz-Blau so, als würde man eine klaffende, offene Wunde mit einem kleinen Pflaster behandeln wolllen. Die Millionenschäden in der Landwirtschaft in den letzten 24 Stunden führen die Dringlichkeit einer wirksamen Klimapolitik in Oberösterreich drastisch vor Augen.

Hagelkörner
Wir brauchen Dich! - Jetzt Mitglied werden!