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am 30. Oktober

Schwarz-Blau stellt sich beim Klimaschutz taub

Ulrike Böker - Das Landesbudget muss eine Klimaschutzoffensive im Wohnbau bringen. Landesrat Haimbuchner verspielt die letzte Chance gegenzusteuern, während heftige Stürme über das Land ziehen.

Windbruch nach Sturm

Wir haben 21 Grad in Oberösterreich - Ende Oktober. Stürme und katastrophale Unwetter mit starkem Hochwasser im Süden Österreichs. An diesem Wetter ist nichts mehr normal. Normal, logisch und vor allem notwendig wäre es aber, endlich etwas gegen den Klimawandel zu tun, statt ihn jeden Tag zu verschärfen. Endlich wirksame Maßnahmen in den verschiedensten Bereichen zu setzen. Dazu gehört auch ganz besonders der Wohnbau, mit all seinen Möglichkeiten. Aber Schwarz-Blau tut nichts, weder im Bund noch auf Landesebene. Auch das eben vorgestellte Landesbudget 2019 versagt hier völlig. Und der Klimawandel schreitet weiter voran.

Die Instrumente für einen klimaschonenden Wohnbau liegen auf der Hand: Von nachhaltigen Baustoffen, einer großangelegten Sanierungsoffensive über Anreize für den Einsatz erneuerbarer Energien bis hin zu einer Minimierung des Flächenverbrauches. Es gibt ein ganzes Bündel von Möglichkeiten. Das Budget wäre ein wichtiger Hebel, um erfolgreichen Klimaschutz voranzutreiben. Aber Wohnbau-Landesrat Haimbuchner verhindert stattdessen den Klimaschutz. Es war Landesrat Haimbuchner, der den HäuslbauerInnen in Oberösterreich schon vor geraumer Zeit die Förderungen für erneuerbare Energie komplett gestrichen hat.

Im Wohnbau muss es noch viel mehr Anstrengungen für den Klimaschutz geben, das hat auch die UmweltanwältInnenschaft Oberösterreich klar festgestellt. Mehr Passivhäuser, mehr thermische Sanierungen. Hier liegt enorm viel Potential, das wir endlich nutzen müssen. Mittlerweile ist es nicht nur nötig, sondern alternativlos. Schwarz-Blau hat das aber leider noch nicht erkannt.

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