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am 3. Oktober

ÖVP-FPÖ gegen Ausstieg aus Risikopestiziden

Stefan Kaineder - Schwarz-Blau blockiert unsere drei Anträge im Unterausschuss und stellt sich damit gegen einen schrittweisen Ausstieg aus den Risikopestiziden.

Wir wollen kein Glyphosat in unseren Lebensmitteln!

Schutz der Böden, der Schutz der Insekten und der Umwelt, und vor allem Schutz der Gesundheit – das alles scheint für ÖVP und FPÖ nicht wichtig genug zu sein. Anders ist es nicht zu erklären, dass Schwarz-Blau das Pflanzengift Glyphosat verteidigt und sich gegen einen raschen Ausstieg stemmt. Wir haben im Landtag drei Anträge zum schrittweisen Ausstieg aus diesem Risikopestizid eingebracht, ÖVP und FPÖ haben im heutigen Unterausschuss alle drei Anträge blockiert. Das ist völlig unverständlich, kurzsichtig und verantwortungslos.

Jahrzehntelang sind Pestizide ungehemmt eingesetzt und die Folgen verharmlost worden. Mittlerweile ist aber klar: Pestizide schaden Mensch und Umwelt. Sie sind mitverantwortlich für das Insektensterben, den Rückgang der Bestäubung von Nutzpflanzen und somit auch eine Bedrohung für die Menschen. Daher haben wir mit unseren Anträgen einen schrittweisen Ausstieg aus Pestiziden mit besonderem Gefahrenpotential gefordert. Konkret:

  • Ein Gesamtverbot der Neonikotinoide, keine Zulassung riskanter Ersatzprodukte und ein Verbot des Pestizid Wirkstoffs Glyphosat;
  • Förderung von umweltfreundlichen Pflanzenschutzmaßnahmen inklusive des Ausbaus der Biolandwirtschaft;
  • Eine Strategie zur Verbesserung der Lebensgrundlagen von Bienen, Schmetterlingen und anderen Insekten und Vögeln.

Risikopestizide müssen schrittweise komplett vom Markt genommen werden. Das ist unser Ziel und dringendst nötig. Es hat in den vergangenen Jahren auch erste Erfolge gegeben, es hat ein Umdenken eingesetzt. Umso enttäuschender ist die heutige Blockade von ÖVP und FPÖ. Eine Blockade, die der Agrar- und Pharmalobby nutzt und der Umwelt und den Menschen schadet.

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