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am 12. April

Möglichkeit zur stressfreien Schlachtung in OÖ

Stefan Kaineder - Ab jetzt können Anträge für gewerbliche Schlachtungen auf der Weide und damit im gewohnten Lebensumfeld der Nutztiere ans Land Oberösterreich gestellt werden. Davon profitieren die BäuerInnen, der Tierschutz und die KonsumentInnen.

Kühe auf Weide

Künftig wird stressfreie Weideschlachtung möglich sein. Das zu ermöglichen war ein großes Anliegen von uns. Von diesem Erfolg profitieren nicht nur die BäuerInnen und der Tierschutz, sondern auch die KonsumentInnen. Denn sie erhalten damit allerhöchste, regionale Fleischqualität. Lange Transporte, gestresste, in großen Schlachthäusern geschlachtete Tiere - das nützt niemandem. Unser Vorstoß zeigt, dass es auch anders geht.

Mit einem Antrag haben wir das Fundament für diese jetzt geschaffene Möglichkeit der Weideschlachtung gelegt. Künftig sind damit Schlachtungen im gewohnten Lebensumfeld der Nutztiere möglich. Bei Rindern in ganzjähriger Weidehaltung ist nun erstmals die Weideschlachtung und anschließende Verwertung in zugelassenen Schlachtbetrieben möglich. Beispiele aus Bayern zeigen, dass die stressfreie Schlachtung zumindest durch gewerbliche SchlachterInnen nach Sanitäts- und Veterinärrecht auch in Oberösterreich problemlos umsetzbar, sinnvoll und im Interesse sowohl der BäuerInnen als auch des Tierschutzes ist.

Derzeit wird der Großteil der Schlachttiere lebend und oft über große Distanzen in die großen Schlachthäuser transportiert. Die handwerkliche Fleischverarbeitung und die bäuerliche Direktvermarkung kommen zunehmend unter Druck und die Tiere leiden. Mit dieser nun geschaffenen Möglichkeit beschreiten wir neue Wege.

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