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am 25. März

Märkte: Sicherheit durch längere Öffnungszeiten

Johanna Bors - Durch längere Öffnungszeiten und Ordnungsdienste könnte die Sicherheit für BesucherInnen gewährleistet werden. Ein Bündel an Maßnahmen würde sicherstellen, dass die strengen Auflagen besser erfüllt werden können.

Bauernmärkte, Wochenmärkte und Hofläden tragen in der derzeitigen Krisensituation zur Versorgung der Bevölkerung bei. Dies natürlich unter strengen Auflagen. Um deren Einhaltung sicherzustellen und auch zu verbessern, bieten sich wesentliche Maßnahmen an. So sollten einerseits die Öffnungszeiten der Bauern- und Wochenmärkte verlängert und andererseits unterstützende HelferInnen- und Ordnungsdienste organisiert werden. Beides zusammen hilft, dass zwischen den Personen der nötige Abstand von mindestens einem Meter eingehalten werden kann.

Unter Einhaltung strengster Hygieneauflagen dürfen Bauernmärkte, Wochenmärkte und Hofläden in der aktuellen Corona-Virus-Pandemie weiterhin geöffnet bleiben. Entscheidend ist, dass zwischen den Personen der nötige Abstand von mindestens einem Meter eingehalten wird. Die Erfahrungen der letzten Woche zeigen, dass teilweise zu viele Menschen gleichzeitig auf engstem Raum auf Märkten einkaufen.

Durch längere Öffnungszeiten würde die Zahl der BesucherInnen besser verteilt. Die HelferInnen- und Ordnungsdienste können am besten vor Ort durch Freiwillige organisiert werden, unterstützt durch bereits bestehende Online-Freiwilligenplattformen. Auch weitere kleine Maßnahmen können hilfreich sein, wie zum Beispiel Bodenmarkierungen zum Anstellen vor den Ständen zur Sichtbarmachung des erforderlichen 1m-Abstands.

Viele bäuerliche Betriebe haben bereits gute Lösungen, um einerseits trotz der gebotenen Distanz zu ihren KundInnen zu kommen und andererseits neue Vertriebsschienen aufzubauen; dazu zählen Selbstbedienung, Abholung von vorbestellten Lebensmitteln und Zustellung.

Die aktuelle Corona-Virus-Krise birgt eine langfristige Chance für die bäuerliche, regionale Lebensmittelversorgung und für die Stärkung der ErzeugerInnen-VerbraucherInnen-Netzwerke für Lebensmittel. Dazu braucht es jetzt ausreichend gesellschaftliche Mithilfe für die Bauern- und Wochenmärkte.

Frau kauft Gemüse auf dem Markt
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