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am 14. April

KlimaschützerInnen wollen den Planeten retten

Stefan Kaineder - Spitzelvorwürfe gegen die OMV: Ist die Angst der Öl-Lobby vor der dringend nötigen Energiewende wirklich so groß, dass sie zu solchen Mitteln greifen würde?

Die Spitzelvorwürfe gegen die OMV lösen Befremden aus. Wenn es tatsächlich stimmt, dass dieser Weltkonzern KlimaschützerInnen ausspionieren lässt, ist Feuer am Dach der Öl-Lobby. Geht sie wirklich so weit, wie in einem billigen Groschenroman AgentInnen auf die klimabewegten Menschen anzusetzen? Ist die Angst vor der dringend nötigen Energiewende so groß, dass sie zu solchen Mitteln greifen müssten? Selbstverständlich müssen die Vorwürfe bis ins Detail aufgeklärt werden. Sollten sie sich bewahrheiten, muss es ebenso selbstverständlich Konsequenzen geben. Die Vorwürfen von Greenpeace und Fridays vor Future gegen die OMV besagen, dass sie UmweltschützerInnen durch internationale Spionagefirmen systematisch überwachen lassen.

Das fossile Energiezeitalter neigt sich seinem Ende zu. Es wird zur Vergangenheit und den erneuerbaren Energien gehört die Zukunft. Es ist kein Geheimnis, dass die Öl-Lobby einen dauernden Abwehrkampf gegen diese Entwicklung führt. Aber Bremsen, Verzögern und Relativieren werden diesen Wandel nicht verhindern. Statt die Klimaschutzbewegung als GegnerInnen zu sehen, sollte auch die OMV das Gespräch suchen und sie als PartnerInnen bei diesem Wandel sehen. Unzählige Menschen engagieren sich für den Klimaschutz, setzen sich ein für die Energiewende. Sie haben kein Geheimnis, das es zu lüften gilt. Sie haben nur den unbedingten Willen, den Planeten zu retten.

Mann mit Feldstecher
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