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am 15. Mai

Jetzt durchstarten: Konzept für Pyhrn-Priel

Maria Buchmayr, Ulrike Schwarz - Wir fordern einen kräftigen Schub bei der Entwicklung des Ganzjahres-Tourismus in der Region Pyhrn-Priel. Die Region hat großes Potential, im Sommer wie im Winter. Nachdem die unrentable Skischaukel Höss-Wurzeralm endlich vom Tisch ist, muss man die Ressourcen jetzt sinnvoll nutzen und den Ganzjahrestourismus zügig entwickeln.

Maria Buchmayr in Vorderstoder

Wir haben bei der Erarbeitung eines Tourismus-Infrastrukturplans für die Pyhrn-Priel-Region den Blick nach vorne gerichtet. Viele Jahre und Ressourcen des lokalen Tourismus und der Wirtschaft sind damit verschwendet worden, irgendwie eine unrentable und höchst natur- und umweltzerstörerische Skischaukel durch das wertvolle Naturschutzgebiet durchboxen zu können. Zuletzt hat das jüngste Rechtsgutachten diesen geplanten Skigebietszusammenschluss erfreulicherweise endgültig vom Tisch gefegt. Jetzt heißt es, gemeinsam nach vorne zu schauen und wieder an einem Strang zu ziehen. Arbeiten wir gemeinsam an der touristischen Weiterentwicklung der Tourismusregion Pyhrn-Priel.

Vorarbeiten bereits seit dem Jahr 2011 – jetzt daran anknüpfen

Die Region hat enormes Potential, im Sommer wie im Winter. Es braucht daher klare Pläne und Konzepte, wie die Region einen erfolgreichen Ganzjahrestourismus realisieren kann. Bereits im Jahr 2011 mündeten entsprechende Diskussionen über die touristische Weiterentwicklung in der Präsentation des "Masterplan touristische Standortsicherung Region Pyhrn-Priel 2020". Erste Projekte wurden auch schon fertig gestellt, in der Folge wurde auch der Markenprozess Pyhrn-Priel im Jahr 2013 präsentiert. Darauf muss man jetzt aufbauen, und das muss jetzt auch unsere Anstrengungen sein.
​Es braucht jetzt eine fundierte Zeit- und Finanzplanung, sowie eine Abstimmung mit den benachbarten Tourismusregionen und der oberösterreichischen Landestourismusstrategie. Denn derzeit muss man auch berücksichtigen, dass es in der Region noch an Top-Beherbergungsbetrieben mangelt. Es fehlen wesentliche Rahmenbedingungen bzw. buchungsentscheidende Alleinstellungsmerkmale, wie zum Beispiel ein Erlebnis-Hallenbad oder auch besondere Inszenierungen in der Region.

Deshalb bringen wir die touristische Weiterentwicklung auch in den nächsten Landtag: Wir wollen vom zuständigen Wirtschaftslandesrat Strugl wissen, wie es um die von ihm selbst angekündigte Projektgruppe für die Weiterentwicklung der Region steht. Wir wollen einen ganzjährigen naturnahen Tourismus, und dafür braucht es einen genauen Zeitplan, und auch die Einbindung aller Mitwirkenden wie Tourismus und Marketing, der Wirtschafts- und Gewerbetreibenden, Gastronomen und Hoteliers sowie der Naturschutzverbände.

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