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am 2. Februar

Hundehaltergesetz: Druck hat gewirkt

Gottfried Hirz - Wir werden den neuen Gesetzesentwurf genau prüfen, damit die HundehalterInnen nicht über Umwege neuerlich belastet werden.

Landesrat Klinger ist offenbar zur Einsicht gekommen. Im neuen Hundehaltesetz wird es keine Rasselisten geben. Das ist sehr erfreulich und zeigt, dass Druck und Argumente von ExpertInnen, HundehalterInnen und auch von uns gewirkt haben. Wir werden aber selbstverständlich den neuen Gesetzesentwurf genau prüfen. Wir wollen sicherstellen, dass dieses Gesetz einen Beitrag leistet, das Zusammenleben von Mensch und Hund zu verbessern. Und wir wollen gewährleisten, dass nicht über Umwege HundehalterInnen neuerlich diskriminiert, sondern durch deutlich mehr Ausbildung und Beratung von HundehalterInnen Beißvorfälle tatsächlich reduziert werden können.

Im Zuge der Debatte war für uns klar, dass die vorgelegte Novelle mit den geplanten Rasselisten nicht geeignet war, Beißvorfälle zu verhindern. Vielmehr hätte sie die HundehalterInnen belastet und diskriminiert. Wissenschaftliche Studien weisen keine rassespezifische Gefährlichkeit von Hunden nach. Das Verhalten von Hunden wird weniger durch ihre Rasse bestimmt, sondern wie sie aufwachsen, sozialisiert und ausgebildet werden. Das zeigen die Studien ganz klar. Daher müssen wir auf Ausbildung der HundehalterInnen und nicht auf eine Kategorisierung der Hunde setzen. Das ist die einhellige Meinung der ExpertInnen und HundehalterInnen. Wir werden genau darauf achten, dass dies in der neuen Novelle ein Schwerpunkt wird. Nur dann können wir das Zusammenleben von Mensch und Hund verbessern.

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