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am 10. August

Hoch­wasser­schutz Aist: ökologisch & nachhaltig

Die Redaktion - Informative Gespräche und tiefe Einblicke - Die "Initiative für ökologischen und nachhaltigen Hochwasserschutz Aist" und ihre Arbeit zeigen, dass Politik im Kleinen beginnt.

ökologischer und nachhaltiger Hochwasserschutz an der Aist

Die "Initiative für ökologischen und nachhaltigen Hochwasserschutz Aist" zeigt, dass Hochwasserschutz bei den kleinen Gewässern beginnen muss. In dieser Region ist es wichtig, nicht auf Großprojekte zu setzen sondern auf mehrere dezentrale Hochwasserrückhalteeinrichtungen. Das ist bei weitem besser für Tier- und Pflanzenwelt - und es spart Geld. Besucht wurden Schlüsselstellen an der Feldaist und deren Zubringern in der Region Freistadt, Pregarten und Kefermarkt sowie ein erfolgreiches Kleinprojekt in Rainbach.

Es waren sehr informative Gespräche mit interessanten Einblicken in die großartige Arbeit der Initiative. Hier verbinden sich großes Engagement und Fachwissen im Dienste der Nachhaltigkeit, wofür wir federführend Obmann Fritz Robeischl herzlichst danken.

Die "Initiative Aist" kämpft hier seit Jahren unermüdlich für naturnahe, kleine, ökologische und ökonomische Lösungen  - und zwar dort, wo sie direkt helfen können. Denn es geht darum, das Hochwasser dort zurückzuhalten, wo es entsteht. Wir unterstützen daher auch die dargestellten und geforderten Lösungsansätze wie etwa die Nutzung von Schwemmteichen, ausreichend Raum für die Flüsse, Uferregeneration und natürliche Rückhaltebecken.

Dieses Engagement ist beispielgebend: Die "Initiative Aist" zeigt mit ihrer Arbeit, dass Politik im Kleinen beginnt, im eigenen Lebensumfeld und Wirkungsbereich. Sie macht sichtbar, was alles möglich ist. Wenn alle in der Region daran interessiert sind, werden Lösungen gefunden und auch umgesetzt.

Die Gespräche haben bestätigt, dass es zu einer Koppelung von Hochwasserschutz und Gewässerschutz kommen muss. Das Thema Erosion muss in den Hochwasserschutz mit einbezogen werden, wie es der Initiative auch verbindlich zugesagt wurde. Denn Erosions- und Geschiebeproblematik sind mitverantwortlich für die Hochwassergefahr und vernichten darüber hinaus den Lebensraum der Tiere. Wenn starkes Augenmerk auf den Gewässerschutz gelegt wird, können die geplanten Großbecken entsprechend kleiner dimensioniert werden.

Ruperta Lichtenecker

Zur Person:

Ruperta Lichtenecker ist Nationalrätin der Grünen OÖ und Spitzenkandidatin der Grünen OÖ für die Nationalratswahl 2017


Dagmar Engl

Zur Person:

Dagmar Engl ist Angestellte in der Privatwirtschaft und Kandidatin der Grünen OÖ für die Nationalratswahl 2017


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