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am 17. Juni

Hitzeschutzplan: zuerst Bestandsaufnahme

Rudi Anschober - Die Landesregierung stellt unseren Antrag bis zur Vorlage einer Bestandsaufnahme für Oberösterreich vorerst zurück.

So wie ein klarer, präziser und professioneller Hochwasserschutzplan mittlerweile selbstverständliche Normalität ist, brauchen wir für Oberösterreich auch rasch einen umfassenden Hitzeschutzplan: Mit einer frühzeitigen Vorwarnung, einer präzisen Kommunikationskette, einer ausreichenden Ausbildung und Aufklärung für die Betroffenen, mit welchen Maßnahmen sie auf die Vorwarnung reagieren können, einer Beratung über generelle Vorsorgemaßnahmen und einem Programm für die notwendige Kühlung von Gemeinden und Städten durch städtebauliche und raumordnungspolitische Maßnahmen wie zum Beispiel Begrünung, Durchlüftung, Fassadengestaltung und mehr.

Der heutige Beschluss der Landesregierung, unseren Antrag zurückzustellen und zuerst eine Bestandsaufnahme vorzunehmen, bedeutet zwar eine leichte Verzögerung, aber kein ernsthaftes Problem. Am Ende wird es einen Hitzeschutzplan für Oberösterreich geben, denn die Fakten sprechen eine klare Sprache: Immer mehr Hitzetage und Tropennächte erfordern einerseits mehr und intensivere Klimaschutzmaßnahmen, aber andererseits auch Anpassungsmaßnahmen wie den Hitzeschutz.

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