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am 15. Juli

EU macht ernst im Kampf gegen Klimakatastrophe

Stefan Kaineder - Die europäische Union legt den Fahrplan in Richtung Klimaneutralität fest.

Die Europäische Kommission hat gestern ihren konkreten Plan vorgestellt, wie die CO2-Emissionen bis 2030 um 55 Prozent (beziehend auf die Basis 1990) gesenkt werden sollen. Für die Transformation in die Klimaneutralität sollen den Mitgliedsstaaten bis 2030 500 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden.

Auf europäischer Ebene hat man verstanden, dass wir endlich in die Gänge kommen müssen, wenn wir unseren Kindern und Enkelkindern einen funktionierenden Planeten übergeben wollen. In der gesamten Union konnten schon knapp 21 Prozent der Treibhausgase reduziert werden. In Oberösterreich sind die Emissionen im Vergleich zu 1990 sogar ein wenig gestiegen. Wir brauchen daher auf allen Ebenen ambitioniertere Klimaschutzpläne.

Mit dem großen Finanzierungsschub in Richtung Klimaneutralität der EU sollte auch in Oberösterreich die Klimawende eingeleitet werden. Die Menschen spüren die Auswirkungen der Klimakrise am eigenen Leib und sie erwarten sich zurecht, dass die Politik mutig und entschlossen dagegen angeht. Jeder Tag, an dem wir unseren Planeten nicht unnötig aufheizen ist ein guter Tag. Deshalb muss auch in Oberösterreich Klimaschutz oberste Priorität bekommen.

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