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am 17. September

Ernährungsbildung in Unterricht integrieren

Rudi Anschober - Unsere Forderung bekommt politischen Rückenwind - jetzt umsetzen!

Vielfältige Tomatensorten

Mit der täglichen Entscheidung über unsere Ernährung bestimmen wir nicht nur über die eigene Gesundheit, sondern auch über die Zukunft unserer Natur und Landwirtschaft, über Arbeitsbedingungen und das Ausmaß der Klimaveränderung. Wir setzen uns daher seit Jahren für ein Schulfach "Ernährungsbildung" ein, um hier das Bewusstsein schon bei den Kleinsten zu stärken.
Zahlreiche Projekte werden dazu aus dem Umwelt- und KonsumentInnenschutzressort unterstützt und umgesetzt.

Bisher hatten wir hier durchaus mit politischem Gegenwind zu kämpfen. Umso mehr freut es uns, dass die Gesundheitslandesrätin und der Agrarlandesrat nun unserer Linie folgen. Gemeinsam können wir hier vieles schaffen – der Handlungsbedarf bei der Ernährung unserer Kinder und Jugendlichen ist jedenfalls da. Dies bestätigt auch die von ihnen zitierte IMAS-Umfrage.

Die IMAS-Umfrage aus 2017, die heute bei der PK von Landesrätin Haberlander und Landesrat Hiegelsberger präsentiert wurde, unterstreicht diesen Handlungsbedarf: 39% der oberösterreichischen Bevölkerung geben an, dass in Schulen, Kindergärten und Co dem Thema Ernährung noch nicht ausreichend Platz gegeben wird. Befragte mit eigenen Kindern im Haushalt sagen sogar zu 44%, dass es Nachholbedarf gibt.

Schon im Frühjahr 2015 haben wir eine parlamentarische BürgerInneninitiative für ein Unterrichtsfach "Ernährungsbildung" initiiert. Bisher wurde vor allem auf die Zuständigkeit des Bildungsministeriums verwiesen und das Thema in einem Ausschuss des Nationalrats behandelt. Mehr ist seit 3 Jahren nicht passiert.

Offenbar gibt es hier nun endlich positive Signale von Bund und Land Oberösterreich – das ist sehr erfreulich. Jetzt braucht es auch eine rasche Umsetzung! Denn auch über unsere Ernährung können wir die Klimakrise verringern – hier dürfen wir keine Zeit verlieren.

Konkrete Projekte an Schulen und Kindergärten werden mit der Unterstützung meines Ressorts im Zuge des Schulgartenwettbewerbs und des Projekts "Schlau konsumieren – besser essen" umgesetzt.

Das Projekt "Schlau konsumieren – besser essen" macht in oberösterreichischen Schulen nachhaltige Ernährung schon bei den Kleinsten zum Thema, bezieht aber auch Eltern, PädagogInnen und Gemeinschaftsverpflegung mit ein. Die Ziele des vom Klimabündnis Oberösterreich durchgeführten Projekts sind die Erhöhung des Anteils biologischer, regionaler, saisonaler Lebensmittel in Bildungseinrichtungen, die Abfallreduktion, die Vergrößerung des fleischlosen Angebots sowie die Förderung der Eigenverantwortung und des Konsumbewusstseins.

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