Bezirkegruene.at
Navigation:
am 17. März

Eferding: Kooperation bei Hoch­wasser­schutz

Ulrike Böker - Unser Antrag für mehr Kooperationen der Gemeinden bekommt breite Unterstützung. Die Gemeinden werden faktisch die verantwortlichen BauherrInnen.

Wir haben mehr Kooperation der betroffenen Gemeinden und mehr Unterstützung durch das Land eingefordert und dies wird nun auch geschehen. Das ist zielführend und sehr erfreulich. Konkret wird das Land Oberösterreich die Planungskoordination sämtlicher Projektierungsarbeiten im Eferdinger Becken einschließlich der entsprechenden Rahmenausschreibungen machen. Das soll sicherstellen, dass es für die geförderten Hochwasserschutzanlagen im gesamten Eferdinger Becken einheitliche technische Lösungen gibt. 

Es ist gut, wenn die Gemeinden faktisch die verantwortlichen BauherrInnen sind. Um die Kooperationsarbeit zwischen den rund ein Dutzend Gemeinden zu unterstützen, sollten die Gemeinden durch eine vom Land finanzierte Moderation begleitet werden. Auch eine umfangreiche fachliche Knowhow-Unterstützung für die BauherrInnen-Funktion ist wichtig.

Die Planungskoordination durch das Land Oberösterreich und die Kooperations-Vereinbarung der Gemeinden sollen mögliche künftige Fehler und Folgekosten vermeiden. Schon jetzt sind bei Hochwasser-Schutzmaßnahmen erheblich Mehrkosten nötig, weil in der Vergangenheit viele Raumplanungsfehler passiert sind – besonders durch genehmigte Wohnbauten in Überflutungsgebieten.

Zusätzlich zum Hochwasserschutz braucht es viele kleine Maßnahmen in den Einzugsgebieten, von den Zuflüssen bis zur Donau. Hochwasserschutz muss immer großräumig in Zusammenhängen gedacht werden. Und es braucht fachliche und finanzielle Ressourcen, damit auch die Ortsbild- und Landschaftsschutzfunktion der Hochwasserschutzanlagen in den Gemeinden ausreichend berücksichtigt wird und dadurch Synergiepotentiale genutzt werden.

Jetzt spenden!