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am 16. Juni

Bundesländer unterstützen Antiatom-Offensive

Rudi Anschober - Jetzt muss Bundesregierung handeln: gegen Subventionen, für Laufzeitbeschränkungen und für ein Ende der Mitfinanzierung von Nuklearprojekten

Logo "Atomausstieg jetzt!"

Oberösterreichs Antiatom-Offensive wird nun nicht nur vom europaweiten Netzwerk der Regionen und der Allianz der Städte gegen Atom, sondern auch von allen Bundesländern getragen. Gemeinsam sind wir stärker und je mehr wir werden, desto stärker sind wir.

Die UmweltreferentInnenkonferenz der Bundesländer hat gestern auf Antrag Oberösterreichs beschlossen, die zentralen Forderungen der Anti-Atomoffensive zu unterstützen und von der Bundesregierung entsprechende Initiativen innerhalb der EU einzufordern:

  • Initiative im Rahmen der österreichischen Ratspräsidentschaft für die Einberufung einer Reformkonferenz für Euratom - der ideale Zeitpunkt angesichts des Brexits und der damit verbundenen Änderung von Euratom. Ziel muss dabei sein, die Reform in eine Gemeinschaft für Atomausstieg und Energiewende zu erreichen.
  • Initiative für ein Ende der Milliardensubventionen für den Neubau von AKW - unsere Klage gegen diese Subventionen für das AKW-Projekt Hinkley Point wird am 12.07.2018 entschieden, dies könnte der Einstieg in den Atomausstieg werden.
  • Initiative für europaweite Regelungen gegen unbeschränkte Laufzeitverlängerungen alter AKW, weil dadurch das Risiko massiv steigt.

Je breiter die Unterstützung für unsere Offensive wird, desto stärker werden wir. Die nächsten zwei Jahre werden entscheiden.

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