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am 6. August

Ausverkauf des Trinkwassers zu verhindern

Stefan Kaineder - Das Urteil zum Böhmerwald-Trinkwasser ist ein Auftrag an die Politik.

Wir werden uns dieses Urteil genau ansehen. Der Spruch des Landesverwaltungsgerichts erlaubt einer Firma den Bau einer Abfüllanlage und damit die Entnahme von Böhmerwaldwasser in Ulrichsberg​. Das ist natürlich keine gute Nachricht für den Wasserschutz, aber er ist gleichzeitig ein klarer Auftrag an die Politik. Die Politik hat jetzt rasch die Grundlagen zu schaffen, dass der Schutz unseres Trinkwassers hundertprozentig gewährleistet bleibt. 
Unsere Position ist unverändert. Trinkwasser eignet sich nicht für Geschäftemacherei. Trinkwasser ist keine Handelsware, sondern ein Grundrecht und unsere Lebensgrundlage. 

Wasser zählt grundsätzlich zu den wichtigsten Gütern. Besonders auch in Zeiten des Klimawandels mit immer heißeren Sommer wird es als Ressource unschätzbar wertvoll. Wasser ist ein Gut der Allgemeinheit. Wir müssen sehr genau darauf achten, dass es nicht schleichend zum Geschäft für InvestorInnen wird; dass nicht Profitmaximierung die Wasserversorgung auch nur ansatzweise gefährdet. Wir fordern deshalb ein gemeinsames politisches Vorgehen zum Schutz des Trinkwassers.

Wir müssen dafür sorgen, dass der freie Zugang zu Trinkwasser und Wasserversorgung niemals gefährdet wird. Das heißt auch dafür zu sorgen, dass derartige private Entnahmen nur in engsten Grenzen stattfinden dürfen und eine Ausnahme bleiben. Es darf keinen Dammbruch geben, der derartige Anlagen nun im ganzen Land ermöglicht.

Themenfoto Wasser
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