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am 24. März

Altstoffsammelzentren schrittweise öffnen

Stefan Kaineder - Die Altstoffsammelzentren werden schrittweise wieder in den Vollbetrieb gehen. Die oberösterreichische Abfallwirtschaft zeigt sich als Herzstück der Daseinsvorsorge und Krisenbewältigung. Ein aufrichtiges "Danke" an die Müllabfuhr!

Ab kommender Woche werden die Altstoffsammelzentren in Oberösterreich großteils wieder ihre Tore öffnen und ehestmöglich wieder den Betrieb aufnehmen - jedoch eingeschränkt entsprechend den Auflagen der Bundesregierung, die Ausgänge auf das Notwendigste zu beschränken. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Hygiene in unserem Land, auch wenn der Bedarf bezirksweise unterschiedlich ist aufgrund unserer dezentralen Abfallwirtschaftsstrukturen. Das ist das Ergebnis intensiver Beratungen mit dem oberösterreichischen Landesabfallverband.

Hierzu wurde eine Wiederöffnung auf Basis des bestehenden Corona-Erlasses der österreichischen Bundesregierung durch den Krisenstab des Landes geprüft, in der oberösterreichischen Landesregierung besprochen und für gut und richtig befunden. Somit ergeht das dringende Ersuchen an den Landesabfallverband beziehungsweise die Bezirksabfallverbände, sicherzustellen, dass die Altstoffsammelzentren ehestmöglich, jedoch jedenfalls im Laufe der kommenden Woche, deren Betrieb eingeschränkt auf die unbedingt nötigen Dienste, zumindest einmal wöchentlich, wiederaufnehmen. Danach soll ehestmöglich zum Regelbetrieb zurückgekehrt werden, um größere Menschenansammlungen bestmöglich zu vermeiden.

Es ist klar, dass die Altstoffsammelzentren (ASZ) unseren BürgerInnenwichtig sind und gerade in Zeiten, in denen viele von uns über mehr Tagesfreizeit verfügen, auch schon über den Frühjahrsputz nachgedacht wird. Unser dringender Appell aber lautet: Bitte lassen Sie sich Zeit bei der Entsorgung, sobald die ASZ wieder öffnen, denn die Einschränkungen wegen der Corona-Schutzmaßnahmen, insbesondere der Abstandsbestimmungen sind auch dort unerlässlich und jedenfalls einzuhalten. Achten Sie auch auf die durch Ihre Gemeinde und die Bezirksabfallverbände kundgemachten Öffnungszeiten.

Die wichtigste Aufgabe der kommunalen Abfallwirtschaft, die in Normalzeiten oft viel zu wenig Beachtung findet, ist in dieser Krisenzeit von großer gesellschaftlicher Bedeutung - die Abholung von Restmüll- und Biotonnen aus Hygienegründen. Deshalb möchten wir allen MitarbeiterInnen der Entsorgungsunternehmen an dieser Stelle großen Dank aussprechen, denn ihr Beitrag ist enorm wichtig. Sie sind echte HeldInnen des Alltags, egal ob sie dabei helfen den Müll von den Privathaushalten, des Gewerbes oder des Gesundheitssektors zu entsorgen – vielen herzlichen Dank!

Die Bevölkerung kann die MitarbeiterInnen der Abfallwirtschaft unterstützten, indem sie die Abfälle bestmöglich vermeidet und trennt.

Tipps zur richtigen Abfalltrennung:

  • Trennen Sie alle Abfälle bitte gründlich. Nur so können diese wieder als wertvolle Rohstoffe stofflich verwertet werden.
  • Bioabfall gehört nur in die Biotonne, falsch entsorgter Bioabfall im Restmüll führt zu unnötigen Geruchsproblemen.
  • Abfallvortrennsysteme im Wohnbereich reduzieren die Anzahl der erforderlichen Gänge zu den Abfallbehältern in der Wohnanlage oder zu den Altstoffcontainern.
  • Reinigen Sie Verpackungen für Lebensmittel und Tiernahrung, das vermindert die Geruchsentwicklung und so können Sie die Verpackungen länger im Wohnbereich aufbewahren. Das hilft, die Sammelsysteme nicht zu überlasten.
  • Achten Sie bei Karton, Kunststoffflaschen und Getränkedosen darauf, dass diese nur gefaltet oder zusammengedrückt in die Abfallbehälter eingeworfen werden. Das spart Platz im Müllbehälter und ermöglicht auch Ihren NachbarInnen die richtige Trennung.
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