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am 10. März

6 Jahre Fukushima: grenzenlose Bedrohung

Ulrike Schwarz - Der Atomausstieg gepaart mit der Energiewende ist und bleibt der einzige sinnvolle und zukunftstaugliche Weg.

Die Atomkatstrophe von Fukushima kann nicht wegdiskutiert werden - nicht der Gau selbst, nicht die gesundheitlichen und sozialen Folgen für zehntausende Menschen, die Folgen für die Umwelt und nicht die Unbeherrschbarkeit der Atomenergie.
​Der Gau am 11. März 2011 hat uns einmal mehr die grenzenlose Bedrohung durch die Atomkraft vor Augen geführt. Er hat die Welt erschüttert - aber offensichtlich nicht nachhaltig genug. Die Atomlobby arbeitet auf Hochtouren, geplante AKW Ausbauten und Laufzeitverlängerungen sorgen immer wieder für Empörung. Aber die Atomlobby spürt auch unseren Widerstand, unsere Gegenwehr. Diese Gegenwehr werden wir auch von Oberösterreich aus immer weiter verstärken und diese Gegenwehr wird auch in ganz Europa immer spürbarer - mit den uns als Speerspitze.

Der Kampf gegen die atomare Bedrohung gilt auch der fortlaufenden Relativierung der Gefahren und Beschwichtigungen bei Problemen. Etwa bei den permanenten Störmeldungen aus Temelin. Die Probleme bei der Turbine sind noch immer nicht gelöst und die tschechische Atombehörde CEZ reagiert unverantwortlich. Sie schaltet nicht ab, sondern drosselt auf halbe Leistung und hofft, dass nichts passiert. Das ist ein immenses Sicherheitsrisiko nicht nur für die tschechische Bevölkerung sondern auch für uns hier in Oberösterreich.

Der Atomausstieg gepaart mit der Energiewende ist und bleibt der einzige sinnvolle, zukunftstaugliche und nachhaltige Weg. Unzählige Studien bestätigen die enormen wirtschaftlichen Chancen für erneuerbare Energieträger. Wir haben die Pläne, die Instrumente und es braucht nur den gemeinsamen Willen der Politik und gesamten Energiebranche, sie wirklich mit aller Kraft umzusetzen.
Das ist die Richtung, in die es gehen muss - nicht in eine Rückkehr zu Atom und Öl.

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