Bezirkegruene.at
Navigation:
am 3. Mai

Rotes Kreuz: stellvertretend für Zusam­men­arbeit

Gottfried Hirz - Größter Dank für die herausragende Zusammenarbeit in der Coronapandemie ist ebenso selbstverständlich wie die Unterstützung beim Werben um neue Freiwillige. Das Ehrenamt ist das Bindemittel der Gesellschaft.

Ohne das Rote Kreuz war und ist eine Bekämpfung der Coronapandemie undenkbar. Als Organisation selbst und mit ihren tausenden Freiwilligen stand und steht es in der ersten Reihe der Coronabekämpfung. Und das parallel zur bekannten, alltäglichen Arbeit. Ein riesiger Dank für diesen umfassenden Einsatz ist ebenso selbstverständlich wie Unterstützung beim Werben um neue Freiwillige. Der selbstlose Einsatz für die Gesellschaft in diesem Ausmaß ist nur möglich, wenn viele Menschen dazu bereit sind. Selbst 37 Jahre ehrenamtlicher Rettungssanitäter tätig, verweise ich in diesem Zusammenhang auch auf den anstehenden Weltrotkreuz-Tag. 24.000 MitarbeiterInnen engagieren sich im oberösterreichischen Roten Kreuz, 22.000 von ihnen freiwillig. Sie führen in der Coronapandemie Testungen, Infektionstransporte, telefonische Gesundheitsberatung oder die Errichtung von Sanitätsstellen und Notkrankenquartieren durch. Und natürlich sind alle weiteren Dienstleistungen wie Rettungsdienst, Gesundheits- und Soziale Dienste sowie den Blutspendedienst aufrechtgeblieben.

Größter Dank gilt natürlich nicht nur den Freiwilligen des Roten Kreuzes, sondern auch den unzähligen Ehrenamtlichen in anderen Organisationen, Institutionen und Initiativen. Das Ehrenamt ist Bindemittel der Gesellschaft. Uneigennützigkeit gepaart mit Engagement und Einsatz ermöglichen Hilfe, Unterstützung, Schutz und Sicherheit. Neben Dank ist aber der Rahmen unerlässlich, der Freiwilligenarbeit ermöglicht und vor allem fördert. Und das ist Aufgabe der Politik.

Themenfoto Rotes Kreuz
Wir brauchen Dich! - Jetzt Mitglied werden!