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am 2. Jänner

Radikalmaßnahme zerstört Hoffnung Arbeitsloser

Ulrike Schwarz - Überfallsartige Streichung der "Aktion 20.000" ist grob fahrlässig und treibt ältere Arbeitslose in die Armutsfalle.

Arbeitssuche

Die Aktion 20.000 ist gerade gut angelaufen und hat auch in Oberösterreich vielen älteren, arbeitslosen Menschen wieder Hoffnung und eine Perspektive auf einen Job gegeben. Die Aktion 20.000 jetzt über Nacht abzuschaffen ist unverantwortlich und grob fahrlässig. Sie war für beide Seiten eine Win-Win-Situation. Langzeitsarbeitslosen wurde die Chance auf eine Anstellung für zumindest eineinhalb Jahre geboten und auch Gemeinden und Verbände haben davon profitiert, dass sie Arbeitskräfte für Bereiche, in denen aktuell Mehraufwand angefallen ist, bekommen haben.

Die heute veröffentlichten Arbeitsmarktdaten belegen einmal mehr, dass Langzeitarbeitslose und Arbeitslose ab 50 Jahre massive Probleme beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt haben. Die Zahl arbeitsloser Menschen über 50 Jahren stagniert in Oberösterreich trotz deutlich besserer Wirtschaftsdaten mit 13.500 Personen auf besorgniserregendem Niveau. Auch die ArbeitsmarktexpertInnen sehen hier dringenden Handlungsbedarf.

Wem die Zukunftschancen der Menschen am Herzen liegen, der entscheidet in dieser Situation die "Aktion 20.000" fortzuführen und weiterzuentwickeln. Ideologisch motivierte Radikalmaßnahmen am Rücken von Menschen, die am Existenzminimum leben, schaden dem Zusammenhalt in unserem Land. Wir appellieren daher an die Vernunft der Bundesregierung und fordern Schwarz-Blau auf, diese Fehlentscheidung zurückzunehmen und stattdessen Altersarmut aktiv zu bekämpfen.

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