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am 15. Februar

Paradoxe Situation am Arbeitsmarkt

Ulrike Schwarz - Menschen suchen Jobs, Firmen suchen Fachkräfte – Qualifizierung und Umschulung nach regionalen Gegebenheiten ausrichten

Einerseits suchen viele Menschen einen Job, andererseits suchen Firmen händeringend und vergeblich nach Fachkräften. Mediale Beispiele verdeutlichen diese an sich paradoxe, aber reale Situation am Arbeitsmarkt. Dessen regionale Unterschiedlichkeit bedeutet auch, dass wir regional unterschiedlich und spezifisch vorgehen müssen. Dies muss in Qualifizierung und Beratung künftig unbedingt stärker berücksichtigt werden.

Diese regionalen Unterschiede sind keine Ausnahmen, sondern stehen stellvertretend für diesen Widerspruch am Corona-geprägten Arbeitsmarkt, denn trotz hoher Arbeitslosigkeit hat sich der Fachkräftemangel nicht wirklich reduziert. Es muss ganz genau analysiert werden, welche Branchen in welchen Regionen welche Qualifikationen brauchen. Und danach müssen dann Ausbildung und Qualifizierung ausgerichtet werden. Natürlich ist das auch ein Prozess, den wir jetzt unverzüglich starten müssen.

Die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen müssen daher auch in Oberösterreich abgerufen werden. Mit Stiftungsmaßnahmen oder Fachkräfte-Stipendien können wir den Menschen eine Zukunftsperspektive geben. Und es gilt hier die regionalen Gegebenheiten zu berücksichtigen und noch mehr gemeinsam mit dem Regionalausschuss (WIKA, AK und AMS) passende Angebote zu schnüren.

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