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am 13. November 2017

Öffentl. Bedienstete: Melkkuh von Schwarz-Blau

Maria Buchmayr, Gottfried Hirz - Eine de facto Lohnkürzung ist nicht akzeptabel. Das haben PflegerInnen in Krankenhäusern und Betreuungseinrichtungen, KindergärnterInnen, SozialarbeiterInnen nicht verdient.

Kleingeld in der Hand

Die öffentlich Bediensteten werden zur Melkkuh von Schwarz-Blau. Zuerst durch die 10 Prozent Kürzung quer durch alle Ressorts und jetzt durch eine de facto Lohnkürzung. AltenpflegerInnen, Pflegepersonal in Krankenhäusern und Betreuungseinrichtungen, KindergärtnerInnen, SozialarbeiterInnen und viele mehr – sie alle sind unmittelbar betroffen. Das ist unverantwortlich und hätte drastische Folgen. Wir lehnen daher die Gehaltspläne von Schwarz-Blau für die öffentlich Bediensteten klar ab.

ÖVP und FPÖ wollen durch einen entsprechenden Gehaltsabschluss für die öffentlich Bediensteten und durch Personalabbau 7,7 Millionen Euro im Landesbudget einsparen. Schwarz-Blau spricht von maßvoll. Aber tatsächlich würde ein Gehaltsabschluss unter der Inflationsrate einer realen Lohnkürzung gleichkommen. Das haben die MitarbeiterInnen definitiv nicht verdient. Es kann nicht sein, dass auf deren Rücken das Budget saniert wird. Wir fordern einen fairen Gehaltsabschluss für die öffentlich Bediensteten.

Die MitarbeiterInnen im öffentlichen Dienst leisten unschätzbar wertvolle Arbeit für einen funktionierenden Alltag in Oberösterreich. Aber wieder einmal wird bei ihnen gekürzt, während teure Plakatkampagnen beauftragt werden. Viele MitarbeiterInnen fühlen sich zu Recht verschaukelt und blicken verwundert auf Gehaltsabschlüsse für andere Berufsgruppen im Drei-Prozent Bereich. Die MitarbeiterInnen im öffentlichen Dienst gehören gefördert, unterstützt und gerecht entlohnt und nicht fortwährend belastet und ständig demotiviert.

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