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am 12. Februar

Kindergartenchaos ist LRin Haberlander egal

Stefan Kaineder - Gruppen sperren zu, KindergärtnerInnen fürchten um den Job: Jetzt hinzuschauen ist zu spät. Jetzt muss das Chaos gestoppt und die Verordnung ausgesetzt werden.

Stopp.
  • DieSorgen der Menschen bei Veränderungen: "muss man hinschauen"
  • Die vielen Abmeldungen von der Nachmittagsbetreuung: "muss man hinschauen"
  • Rechtskonformität seitens der Gemeinden: "muss man hinschauen"

​Das ist keine Beschreibung des aktuellen Gebührenchaos, Frau Landesrätin. Das ist ein Sammelsurium an Floskeln, Beliebigkeiten, Ahnungslosigkeit und Machersprache. Alles nicht so wild, was soll das Jammern, wir ziehen das durch. Das ist die Grundaussage.
Landesrätin Haberlander hat weiter den Kopf im Sand, ignoriert das gesamte Chaos rund um die Einführung der Gebühren. Sie ignoriert die Probleme der Gemeinden, die Sorgen der Eltern und die Ängste der KindergärtnerInnen – und das schön ausgebreitet im ausführlichen Interview. Landeshauptmann Stelzer wird stolz sein.

Man hätte vor dem ganzen Chaos hinschauen, hinhören und überlegen müssen. Jetzt ist es reichlich spät. Das ganze Paket an Problemen, die ganze Misere ist längst angerichtet. Jetzt muss nicht mehr hingeschaut, sondern gehandelt werden, um das Durcheinander zu stoppen. Jetzt muss die Verordnung schnellstens ausgesetzt werden. Das ist und bleibt unsere klare Forderung.

Als ein besonderes Schmankerl finden wir die Aussage von Landesrätin Haberlander zu den vielen Abmeldungen, dass die Familien wahrscheinlich überlegen werden, wo der beste Betreuungsplatz für das Kind ist. Frau Landesrätin, das ist ein Hohn. Denn den besten Betreuungsplatz haben die Kinder schon bisher gehabt und der wird ihnen jetzt weggenommen, ganz einfach.

Wir dürfen Landesrätin Haberlander noch die Meinung des oberösterreichischen AMS-Chefs ans Herz legen: Für ihn verschlechtert sich die Lage für die Frauen, wenn Gruppen in den Kindergärten aufgelöst werden. Wenn sie keine Kinderbetreuung haben und nicht den ganzen Tag arbeiten können, sei es schwierig sie zu vermitteln. Wir gehen davon aus, dass man auch dort "hinschauen" muss.

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