Bezirkegruene.at
Navigation:
am 14. November

Hattmannsdorfer sollte besser zuhören

Stefan Kaineder - ÖVP Sozialsprecher Hattmannsdorfer sollte in Sitzungen zuerst besser zuhören, wenn er über die Finanzierbarkeit des Ausbaus von Betreuungsplätzen im Sozialbereich spricht..

Mutter mit Kind im Regen

Wir kritisieren seine Aussagen des ÖVP-Geschäftsführers in einem Medium. Hattmannsdorfer behauptet, mit einer Steigerung von 3% würde im Sozialbereich das Auslangen gefunden.

Da hat er die ExpertInnen der Wirtschaftsuni jedoch offensichtlich falsch verstanden. Denn die von ihm genannte Steigerung müsste bis 2030(!) durchgehend bei 3% liegen, damit die Rechnung aufgeht. In den ersten Jahren wäre aber eine Steigerung von zuerst 6%, danach sogar 8% notwendig, um die Wartelisten abbauen zu können ohne einen Rucksack bilden zu müssen. Also entweder eine Zusage, bis 2030 die Steigerung von drei Prozent fortzuführen und die Bildung eines Schuldenrucksackes in den kommenden Jahren zulassen -  oder es gibt vorerst gar keine neuen Plätze.

Hinzu kommt, dass bei diesen Berechnungen immer mit der Umsetzung aller Maßnahmen schon im Jahr 2018 gerechnet wurde. Dr. Schober hat bei seiner Präsentation mehrfach darauf hingewiesen, dass er das für als mehr als unwahrscheinlich hält. Man könne so rechnen, in der Realität wäre das aber kaum umsetzbar.  

Es ist also Landeshauptmann Stelzer am Zug. Er muss konkrete Zusagen zum Budget machen. Entweder erlaubt er im Sozialressort, Schulden zu machen und macht eine Zusage, dass die Budgetsteigerungen in den nächsten 13! Jahren unvermindert weitergehen, oder er korrigiert das Budget schon 2018 empfindlich nach oben. Sollte beides nicht passieren, werden hunderte Menschen in Oberösterreich weiter jahrelang auf einen Betreuungsplatz warten müssen.

 


Jetzt spenden!