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am 1. Dezember

Arbeitsmarkt: Positiver Trend kein Ruhekissen

Ulrike Schwarz - Die Kürzung im Landesbudget bei den Mitteln für Arbeitsmarktmaßnahmen und beim Bildungskonto ist mehr als kontraproduktiv.

ArbeiterInnen

Es geht aufwärts am Arbeitsmarkt und zwar in allen Bereichen. Dieser positive Trend scheint sich endlich auch zu festigen. Nicht nur der Rückgang der arbeitslosen Jugendlichen setzt sich fort, auch die Situation bei den älteren ArbeitnehmerInnen und Langzeitarbeitslosen verbessert sich merkbar. Aber das ist kein Ruhekissen in diesem Problembereich. Es gilt weiter intensiv daran zu arbeiten, die älteren ArbeitnehmerInnen länger im Betrieb zu halten und in Weiterbildung zu investieren. In diesem Sinne ist die Kürzung im Landesbudget bei den Mitteln für Arbeitsmarktmaßnahmen und beim Bildungskonto mehr als kontraproduktiv.

Ein Wermutstropfen bleibt die große Lücke zwischen offenen Lehrstellen und Lehrstellensuchenden. Diese zu schließen, ist extrem wichtig, um für den Standort Oberösterreich ausreichend und bestens qualifizierte FacharbeiterInnen zu sichern. Dafür gibt es drei Rezepte: Wir müssen uns erstens noch stärker auf die Schnittstelle Schule/Wirtschaft konzentrieren und dort noch mehr investieren. Wir müssen zweitens den Lehrberuf noch attraktiver machen - von der Bezahlung bis hin zu den Rahmenbedingungen. Und drittens müssen die Lehrbetriebe durch die öffentliche Hand noch besser unterstützt werden.

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