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am 10. Juli

Mehr Arbeitsmöglichkeiten für AsylwerberInnen

Rudi Anschober - Wir unterstützen die Forderung von AMS-Chef Kopf: Es braucht generell mehr Arbeitsmöglichkeiten für AsylwerberInnen.

Wir unterstützen AMS-Chef Kopf bei seinen Vorschlägen zur weiteren Arbeitsmarkt-Öffnung für Asylwerbende grundsätzlich: Wir haben in Oberösterreich mit Lehrstellen für AsylwerberInnen sehr gute Erfahrungen, sind mittlerweile bereits bei über 200 Stellen. Es geht insgesamt darum, dass es gerade auch aufgrund der langen Asylverfahren sehr negativ ist, wenn die AsylwerberInnen so lange Zeit zum Nichtstun verurteilt sind.

Oft 2 bis 3 Jahre ohne Beschäftigung führen teils zum Verlust mitgebrachter Qualifikationen, zum Verlust der Tagesstruktur und damit zu sinkenden Möglichkeiten, nach dem Asylbescheid rasch eine Jobintegration zu schaffen. Arbeitsmöglichkeiten sollten daher genauso wie die Chance auf bessere Qualifizierungen deutlich ausgebaut werden. Und auch Barrieren bei dieser Jobintegration müssen aus dem Weg geräumt werden.

Ein Beispiel für eine solche Barriere ist die fehlende Zugangsmöglichkeit für AsylwerberInnen, als Lehrling auch ein Lehrlingsticket für den Weg zur Lehrstelle und eine Freifahrt für den Weg zur Berufsschule nützen zu können - wie dies allen anderen Lehrlingen zusteht. Auch durch diese Barrieren wird die mögliche Jobintegration vielfach behindert.

Gemeinsam mit den zuständigen KollegInnen der oberösterreichischen Landesregierung bin ich daher in diesen Tagen zu Gesprächen bei den entscheidenden Ministerien, um Jobintegration als zentrale Säule der Integration zu erleichtern.

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