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am 24. Oktober

Kürzungswelle im Kulturbereich kostet 150 Jobs

Severin Mayr - Die schwarz-Blaue Kürzungswelle im Kulturbereich würde 150 Arbeitsplätze vernichten. Wird Oberösterreich damit Vorbote für die Bundesregierung? "Die neue Zeit" hungert den ländlichen Raum aus und zeigt, wohin sich die Kulturpolitik unter Schwarz-Blau in ganz Österreich entwickeln wird.

Kulturlandretten.at

Mit der Umsetzung der gestern angekündigten Kürzungswelle würde Oberösterreichs Kulturlandschaft stark in Mitleidenschaft gezogen. Viele Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich tagtäglich in unseren Kulturinitiativen und -einrichtungen arbeiten, kämpfen auf einen Schlag ums wirtschaftliche Überleben. Das wäre nicht nur ein kulturpolitischer Rückschritt für das "Kulturland OÖ", dieser Kahlschlag würde die Arbeitsplätze von über 150 engagierten Menschen bedrohen.

150 Vollzeit-Arbeitsplätze im Kulturbereich stehen vor dem Aus

Laut einer aktuellen Umwegrentabilitätsstudie des Landes Oberösterreich werden durch die Investitionen des Landes im Kulturbereich über 2.500 Vollzeit-Arbeitsplätze geschaffen. Bei der nun angekündigten Kürzung um 10 Millionen Euro könnten demnach rund 150 dieser Vollzeit-Arbeitsplätze wegfallen.

Unsere Kultureinrichtungen, vom kleinen Kulturverein in der Region bis hin zur Landesinstitution, sind nicht nur wichtige ArbeitgeberInnen und wirtschaftliche Standortfaktoren, sondern sind entscheidend für die Lebensqualität auch abseits der großen Städte. Sie sind Rückgrat für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den demokratischen Diskurs in Österreich.

Schwarz-Blaue Unkultur verhindern

Schon der ehemalige Landeshauptmann Pühringer erkannte: "Kultur kostet Geld, aber die Unkultur kostet noch mehr." Diesen langjährigen Weg verlässt Schwarz-Blau nun: Der Platz für kritische Auseinandersetzung und Beschäftigung mit Land und Leuten ist notwendiger denn je, gerade unter der schwarz-blauen Regierung.

Rettet das "Kulturland OÖ"

Jetzt müssen wir alles dafür tun, damit die vielen, meist ehrenamtlich agierenden, regionalen Kulturinitiativen gerettet werden. Die Situation für die Kulturschaffenden in Oberösterreich war ohnehin bereits in den letzten Jahren mehr als schwierig. Deshalb unterstützen wir auch die von der unabhängigen Kulturplattform "KUPF" initiierte Petition.
Sorgen wir gemeinsam dafür, dass Oberösterreichs Ruf als Kulturland nicht durch die schwarz-blaue Kürzungswelle zerstört wird.

Hier unterzeichnen: https://kulturlandretten.at​

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