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am 20. November 2018

Das Kulturland ist noch nicht gerettet

Severin Mayr - Unser Abänderungsantrag: Das Budget für zeitgenössische Kultur muss zumindest auf das Niveau vor dem schwarz-blauen Streichkonzert zurückgebracht werden.

Das Kulturland muss gerettet werden: Diese Forderung sorgte vor einem Jahr für Aufregung und enorme öffentliche Unterstützung. Mit dem kommenden Budget kann aber noch keine Entwarnung gegeben werden. Nach dem Kahlschlag im letzten Jahr sind die nun angekündigten Erhöhungen nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir unterstützen daher die Forderung der Kulturplattform OÖ, das Kulturbudget deutlich zu erhöhen und damit die freie Zeitkultur in Oberösterreich abzusichern.

Das Kulturbudget ist insgesamt sehr defensiv. Wir werden einen Abänderungsantrag einbringen, um das Budget für zeitgenössische Kultur zumindest auf das Niveau vor dem schwarz-blauen Streichkonzert zurückzubringen. Es muss einen kulturpolitischen Neustart im Land geben!

Auch wenn im Unterschied zum Vorjahr wenigstens nicht mehr weiter Zusammengestrichen wurde, kann weder von Entlastung noch von Erleichterung eine Rede sein. Die Kürzungen des Vorjahres werden nicht ansatzweise wettgemacht. An der verheerenden Lage für viele Kulturinitiativen wird sich nichts ändern. Das trifft all jene am meisten, die sich überwiegend ehrenamtlich in der freien Kultur engagieren.

Oberösterreich nennt sich Kulturland. Das bedeutet, Raum und Förderung für die Kultur in all ihrer Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit, in all ihren Formen. Schwarz-Blau muss dem gerecht werden.

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