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am 14. November

Jugendschutz: ExpertInnenmeinungen ignoriert

Severin Mayr - Unterausschuss: ÖVP und FPÖ stellen sich gegenüber den Argumenten der Kinder- und JugendanwältInnenschaft sowie der Bundesjugendvertretung für einheitliche Ausgehzeiten taub.

nichts sehen. nichts hören. nichts reden.

Beim einen Ohr rein, beim andern wieder raus. Im heutigen Unterausschuss waren endlich, wie von uns gefordert, die ExpertInnen der Kinder- und JugendanwältInnenschaft und der Bundesjugendvertretung am Wort.
Das enttäuschende Ergebnis: Schwarz-Blau pfeift auf jegliche Expertise und ignoriert selbst die besten Argumente. ÖVP und FPÖ bleiben beim Jugendschutz auf ihrem Retrokurs und verhindern mit ihrer Blockade eine bundesweit einheitlichen Regelung.

ÖVP und FPÖ hatten sich lange geweigert, überhaupt mit ExpertInnen zu sprechen und ihre Bedenken überhaupt anzuhören. Wir haben erwartet, dass sich Schwarz-Blau jetzt ernsthaft mit deren Bedenken auseinandersetzt. Vergeblich. Alle Argumente der ExpertInnen sind bei Schwarz-Blau auf vollkommen taube Ohren gestoßen. Das ist schade, bedauerlich und blockiert einen realitätsnahen Jugendschutz.

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