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am 10. Jänner

Pflege: bessere Arbeitsbedingungen & mehr Lohn

Ulrike Schwarz - Durch die Attraktivierung des Pflegeberufs soll mehr Personal gefunden werden. Wir tragen die Änderung der Richtlinie für soziale Dienste mit.

Pflegende Hände

Die Pflege ist herausfordernd, zeitintensiv und mager entlohnt. Kaum verwunderlich, dass viele von diesem Beruf Abstand nehmen, auch wenn sie sich grundsätzlich dafür interessieren. Die Aufgabe ist schlicht, die Attraktivität dieses Berufs zu erhöhen. Nur wenn wir die Arbeitsbedingungen im Pflegebereiche verbessern und die Löhne erhöhen, werden sich mehr Menschen überhaupt für diesen Beruf und für eine Ausbildung entscheiden. Je attraktiver der Job umso mehr Menschen streben ihn an. Dafür müssen wir Geld in die Hand nehmen, das bleibt nicht aus.

Auch bestehende Strukturen müssen verbessert werden. Daher haben wir die heute im Unterausschuss beschlossene Änderung der Richtlinie für soziale Dienste mitgetragen. Den TrägerInnen wird somit ermöglicht, auch bis zu 15% PflegeassistentInnen in der mobilen Betreuung einzusetzen. Es muss aber auch klar sein, dass die Einsatzplanung hier sehr behutsam umzugehen hat. Es darf einerseits die Betreuungsqualität für die älteren Mitmenschen nicht darunter leiden und andererseits muss die Arbeitsbelastung für die Tätigen bewältigbar sein. Gerade im mobilen Bereich sind die MitarbeiterInnen alleine bei den zu betreuenden Personen und die Herausforderungen bzw. Bedürfnisse werden immer mehr – etwa durch die vielen DemenzpatientInnen.

Aber auch hier werden wieder sehr niedrig bezahlte Arbeitsplätze für Frauen geschaffen - das ist als Dauerbeschäftigung wenig attraktiv. Wir kommen daher nicht daran vorbei, eine bessere Entlohnung und bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Wir dürfen nicht immer nur die Kosten einer gesicherten Sozialversorgung im Auge haben, sondern vor allem die regionale Wertschöpfung einer guten Betreuung.

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