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am 7. November

Gesundheitsholding: Nicht nur Kosteneinsparung

Ulrike Schwarz - Die beste Versorgung der PatientInnen und die besten Arbeitsbedingungen der MitarbeiterInnen müssen im Vordergrund stehen.

Rollstuhl in der Ambulanz

Diese Gesundheitsholding zu schaffen, ist sinnvoll. Man hätte diesen Schritt aber schon früher und kostengünstiger setzen können. Klar ist, dass dies eine tiefgreifende folgenreiche Veränderung in der heimischen Spitalslandschaft ist. Wir fordern daher klar und deutlich: Erstens muss der Zusammenführungsprozess transparent gestaltet werden. Zweitens müssen die beste Versorgung der PatientInnen und die besten Arbeitsbedingungen für die MitarbeiterInnen im Mittelpunkt stehen. Es kann und darf nicht nur um Kosteneinsparungen gehen. Die gespag soll aktuell von einer AG in eine GmbH umgewandelt werden.

Bei einer derartigen Veränderung muss Transparenz selbstverständlich sein: Keine Geheimniskrämerei, keine Überraschungen und vor allem keine Maßnahmen auf dem Rücken und über die Köpfe der MitarbeiterInnen. Es muss offene Kommunikation, Information und Einbindung geben. Das ist der einzige Weg, um eine Verunsicherung der MitarbeiterInnen zu vermeiden. Denn trotz aller organisatorischen Veränderungen sind sie es, die das Wohl der PatientInnen sicherstellen.

Dieser Schritt bedeutet auch für die EntscheidungsträgerInnen höchste Verantwortung: Die EigentümerInnen bzw. politisch Verantwortlichen müssen sehr verantwortungsbewusst mit dem verstärkten Durchgriffsrecht auf die Geschäftsführung umgehen. Das ist unsere klare Forderung. Wir werden das natürlich genau beobachten.

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