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am 6. April

AUVA-Zerschlagung bedroht Unfall-Notver­sor­gung

Ulrike Schwarz - Die geplante Zerschlagung der AUVA bedroht die Zukunft des Linzer UKH und damit die Unfall-Notversorgung in Oberösterreich. Landeshauptmann Stelzer muss im Interesse der OberösterreicherInnen eingreifen.

Blaulicht

Die Zerschlagung der AUVA wäre ein katastrophaler Einschnitt in das Gesundheitswesen. Es ist eine neuerliche Folge des Reformchaos, die klarerweise auch Oberösterreich schwer treffen würde. Sie bedroht die Zukunft des Unfallkrankenhauses in Linz, verunsichert die MitarbeiterInnen extrem und wäre eine akute Gefahr für die Unfallnotversorgung im Land. Die Pläne der schwarz-blauen Bundesregierung lehnen wir daher klar ab.

Die AUVA ist die größte Sozialversicherung Österreichs, fünf Millionen Menschen sind gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert. Diese Säule des Gesundheitswesens durch eine völlig unrealistische Sparvorgabe zu zerstören und damit die drastischen Folgen in Kauf zu nehmen, ist unverantwortlich. Das Linzer UKH ist eine der zentralen Gesundheitseinrichtungen, erste Anlaufstelle für Unfallnotversorgung und darf nicht in Frage gestellt werden. Wir appellieren an Landeshauptmann Stelzer, hier im Interesse der OberösterreicherInnen einzugreifen.

Schwarz-Blau fährt in der Gesundheitspolitik einen gefährlichen Kurs. Zuerst kippt die Koalition das Rauchverbot in der Gastronomie, jetzt droht sie das Sozialversicherungssystem auseinanderzunehmen und die Gesundheitsversorgung zu destabilisieren.

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