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am 13. August

AUVA Reform: Konzerne werden entlastet

Ulrike Schwarz - Stattdessen werden die Länder und Gemeinden weiter belastet. Wenn bei Verwaltungs- und Beratungspersonal gespart wird, werden Prävention und Vorbeugung von Arbeitsunfällen leiden.

RollstuhlfahrerIn am Gang in Gesundheitseinrichtung

Was Schwarz-Blau als Reform verkauft, ist keine. Es ist vielmehr ein Wahlzuckerl für die Konzerne und ein Bumerang für die Gemeindefinanzen. Weil der Abgang in den Fonds-Krankenanstalten höher wird, werden Leistungen zu anderen VersicherungsträgerInnen bzw. zu Land und Gemeinden verschoben. Die Gemeinden stöhnen bereits jetzt unter der Finanzlast und werden von Schwarz-Blau noch mit weiteren Kosten überfrachtet.

Dass "nur" in der Verwaltung gespart wird, ignoriert die weitreichenden Folgen dieser Maßnahme. Wenn bei Verwaltungs- und Beratungspersonal gespart wird, werden Prävention und Vorbeugung von Arbeitsunfällen leiden. Das liegt auf der Hand. Alleine in Oberösterreich wurden im Jahr 2017 über 25.000 Betriebsbesuche, 40.000 Beratungsstunden von AUVA, 3.300 kostenlose Messungen und 171 Kindergarten- und Schulbesuche zum Thema  Sicherheit gemacht. Genau diese wichtige Vorbeugungsarbeit wird massiv unter den Personalkürzungen leiden.

Einmal mehr enttäuscht hier auch das Vorgehen der schwarz-blauen Landeskoalition: Wir wollten diese neuerliche Belastung der Gemeinden verhindern. Aber wieder einmal hat die Schwarz-Blau die Behandlung unseres Antrages so lange verschleppt, bis auf Regierungsebene schon Fakten geschaffen waren.

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