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am 7. März

Gleichstellung: Einkommensschere schließen

Maria Buchmayr - Ausbau der Kinderbetreuung, bessere Anrechnung der Karenzzeiten, Verbesserung der Lohntransparenz, Schluss mit der Lohndiskriminierung

Die Benachteiligung der Frauen in vielen Bereichen ist bei weitem noch nicht Vergangenheit. Das ist die Botschaft des morgigen Frauentages und gleichzeitig auch der Auftrag an die verantwortliche Politik.
Zu diesen Ungleichheiten zählt insbesondere die Einkommensschere die noch immer weit auseinanderklafft. Frauen verdienen noch immer viel weniger als Männer, kümmern sich vorrangig um die Familienarbeit, bekommen eine Pension, mit der sie kaum auskommen. Das sind Tatsachen, die nicht wegzudiskutieren sind, sondern endlich beseitigt werden müssen.

Dabei sind die Lösungen lange bekannt. Unter anderem sind der Ausbau der Kinderbetreuung, bessere Anrechnung der Karenzzeiten, Verbesserung der Lohntransparenz, Schluss mit der Lohndiskriminierung - sprich den großen Einkommensunterschieden zwischen sogenannten "klassischen" Frauen- und Männerberufen notwendig.

„Das sind keine Zauberformeln, sondern bekannte, effektive und längst überfällige Maßnahmen, um die Einkommensschere zu schließen. Sie warten schon viel zu lange auf Umsetzung. Mit Gender Budgeting gäbe es auch ein wirkungsvolles Instrument, um Frauenpolitik zu konkretisieren. Konkret geht um es um die Analyse und Gestaltung von Budgets aus der Gleichstellungsperspektive.

Wofür und für wen wird öffentliches Geld ausgegeben, wem kommt es zugute. Das ist dabei die grundsätzliche Frage. Es geht darum, vorhandene öffentliche Mittel zwischen Männern und Frauen gerechter zu verteilen. Das ist ein Steuerungsinstrument, um auch von dieser Seite die bestehende Schieflage zu beheben.

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