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am 18. January

Gewalt gegen Frauen: Prävention stärken

Maria Buchmayr - Gewalt gegen Frauen stoppen heißt Prävention und Beratung stärken. Die Maßnahmen der Regierung sind unzureichend. Wir brauchen mehr Geld für Familienberatungsstellen, Frauenschutzzentren und mehr Täterarbeit.

Die Serie von Gewalt gegen Frauen ist erschreckend. Diese Entwicklung muss unbedingt gestoppt werden. Mit den vorgestellten Maßnahmen der Regierung wird das aber kaum gelingen. Höhere Strafandrohungen und neue Telefonnummern werden keine Straftaten verhindern. Das gelingt nur durch Präventionsarbeit, durch mehr Geld für Familienberatungsstellen, Frauenschutzzentren und mehr Täterarbeit.

Die Regierung hat im Vorjahr aber in genau diesen Bereichen gekürzt. Das muss die Regierung jetzt umgehend korrigieren und diese Stellen mit den entsprechenden Mitteln ausstatten. Diese Präventionsinstrumente gehören an die Spitzen des Maßnahmenbündels gegen Gewalt an Frauen.

Die Beratungsstellen verfügen über hervorragende ExpertInnen. Sie wissen, wie in angespannten und auch bedrohlichen Lebenslagen der Betroffenen vorzugehen ist. Das gilt für die Frauenberatungsstellen, aber auch für die Männerberatungen. Dieser Beratungsbereich ist bisher völlig vernachlässigt worden.

Das Ziel muss sein, alles zu tun, damit es erst gar nicht zu bedrohlichen Situationen kommt. Vorbeugen und entschärfen heißt das Gebot der Stunde. Darauf ist das Augenmerk zu richten und dafür muss mehr Geld bereitgestellt werden.

Gewalttätiger Übergriff
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