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am 25. November

Gewalt gegen Frauen: Frauenhäuser ausbauen

Maria Buchmayr - Wir stellen im kommenden Budget-Landtag einen Antrag auf entsprechende Finanzierung. Ziel sind drei Frauenhausneubauten und mindestens eine Frauenübergangswohnung in jedem Bezirk.

Dieser Tag rüttelt auf, schärft das Bewusstsein und stellt dieses gesellschaftliche Problem in den Mittelpunkt. Das ist extrem wichtig. Aber dieser Tag verhindert noch keine Gewalt gegen Frauen. Das können nur individuelles Verhalten, Handeln, Tun und vor allem politische Maßnahmen. Es geht um Prävention und Schutz der Betroffenen. Das bedeutet auch einen deutlichen Ausbau der Frauenhäuser, auch hier in Oberösterreich. Das ist unsere Forderung. Dafür braucht es nicht nur ein grundsätzliches Bekenntnis, sondern auch die entsprechenden Finanzmittel.

Auch der Landesrechnungshof hat vor kurzem klargestellt, dass im Bereich der Frauenhäuser Handlungsbedarf besteht. DDer Bedarf an Frauenhausplätzen in Oberösterreich ist bei weitem nicht gedeckt. Und doch belassen es ÖVP und FPÖ bei leeren Ankündigungen und haben bislang unsere Anträge auf entsprechenden Ausbau auf die lange Bank geschoben. Das ist für die von Gewalt betroffenen Frauen nicht hilfreich.

In der Frauenstrategie 2030 haben sich alle Landtagsfraktion zu einem Ausbau der Frauenhäuser bekannt. Das gemeinsame Ziel ist, den Bedarf an Frauenschutzplätzen zu decken. Aus heutiger Sicht würde dies drei Frauenhausneubauten und mindestens eine Frauenübergangswohnung in jedem Bezirk vorsehen. Das ist der Maßstab und das Ziel. Um das zu erreichen, braucht es mehr als ein Bekenntnis. Wir müssen vom Reden ins Tun kommen.

Für den Schutz der von Gewalt betroffenen Frauen müssen jetzt endlich alle an einem Strang ziehen. Ein Ausbau der Frauenhäuser ist überfällig. Die Frauenhäuser müssen endlich gebaut werden, nicht irgendwann, sondern jetzt.

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