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am 29. Juni

Frauenmonitor: Stillstand bei Forderungen

Maria Buchmayr - Ohne Bekenntnis und breite Zusammenarbeit wird es nie Änderungen geben. Bei den zentralen Forderungen herrscht Stillstand.

Ja es gibt Erfolge und Fortschritte in der Frauenpolitik, doch sie sind bescheiden; zu bescheiden.

In vielen und vor allem zentralen Bereichen herrschen Stillstand, ja sogar Rückschritt. Das zeigt die 10-Jahresbilanz des AK Frauenmonitors mehr als deutlich. Mit einzelnen Maßnahmen und durch EinzelkämpferInnentum ist das nicht zu ändern. Wir brauchen ein klares Bekenntnis und einen breiten Zusammenschluss von Politik, Wirtschaft, Institutionen und auch der Gesellschaft. Und wir brauchen noch stärkeren Druck durch die Frauen selbst.

Seit Jahren ist die Einkommensschere in Oberösterreich im Bundesländervergleich am höchsten. Und seit Jahren ist Oberösterreich Schlusslicht bei der vollzeittauglichen Betreuung der Unter-Dreijährigen. Das ist kein Ruhmesblatt für das Bundesland. Die Anliegen der Frauen werden so konsequent ignoriert.

In diesem Zusammenhang setzen wir auch auf das kommende Frauenvolksbegehren, das neben weiteren Punkten selbstverständlich auch das Schließen der Einkommensschere einfordert.

Wir müssen und werden uns dieser Stagnation entgegenstellen und in die Offensive gehen. Die Zeit ist reif, für ein neues Frauenvolksbegehren. Die Zeit ist reif, wieder gemeinsam aufzustehen und mit Nachdruck einzufordern, was den Frauen noch immer vorenthalten wird. 

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