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am 23. Dezember 2017

Frauenberatungszentrum MAIZ über Nacht vor Aus

Maria Buchmayr - Und wieder sind es die Schwächsten in unserer Gesellschaft, die auf der schwarz-blauen Zusperrliste stehen. Wir fordern Frauenlandesrätin Haberlander auf, die 100%-Kürzung rückgängig zu machen.

Themenbild Kein Geld

Jetzt hat der Verein "MAIZ" informiert, dass das Zentrum für MigrantInnen nach einem Gespräch mit dem Frauenreferat des Landes in Kenntnis gesetzt wurde, dass sämtliche Förderungen für das Jahr 2018 zu 100% gestrichen werden sollen. MAIZ soll nicht mehr ins Kerngeschäft des oberösterreichischen Frauenreferats passen.

Mit diesem Kahlschlag wird wieder ein wichtiger Verein über Nacht in seinen Grundfesten bedroht, eine Weiterarbeit damit verunmöglicht. Leidtragende sind dabei wieder zahlreiche MitarbeiterInnen, aber vor allem Frauen, die sich in unsere Gesellschaft integrieren wollen. MAIZ unterstützt MigrantInnen mit Beratung und Bildung, fördert damit das Selbstbewusstsein, unterstützt Frauen, aktiv an unserer Gesellschaft zu teilzuhaben. Auch in der Jugendarbeit ist MAIZ tätig.

Den Vereinen alles zu nehmen, die sich aktiv für jene einsetzen, die es oft am schwersten haben in unserer Gesellschaft - das ist absolut verwerflich.

Diese völlige Kürzung ist nicht hinnehmbar. Wir verstehen nicht, wie Frauenlandesrätin Haberlander diesen Kahlschlag, ja diese Vernichtung für den nächsten wichtigen Verein, der in der Schnittmenge zwischen Integration und Frauenförderung eine ganz besonders wertvolle Tätigkeit verrichtet, so einfach anordnet. So geht die ÖVP also in die Weihnachtsfeiertage? Was von einem christlich-sozialen Ansatz ist in dieser Partei noch übrig? Das ist schwarz-blaue Retro-Politik in seiner schlimmsten Ausprägung.

Schwarz-Blau macht das Land sozial kalt und immer kälter, sperrt die Vereine zu, die mit aller Kraft versuchen, wertvolle Beiträge für ein gutes Zusammenleben zu leisten und jene Frauen, die es oft am schwersten in unserer Gesellschaft haben, zu unterstützen. Ihnen über Nacht alle Förderungen einfach zu streichen, das ist absolut verwerflich. Wir fordern Landesrätin Haberlander auf, diese Streichung umgehend zurückzunehmen.

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