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am 15. Oktober 2020

Frauen in ländlichen Gebieten und Ernährung

Maria Buchmayr - Ohne Arbeit, Wissen und Können der Frauen ist Landwirtschaft nicht denkbar.

Heute der internationale Tag der Frauen in ländlichen Gebieten, morgen der Tag der Ernährung - ein starker Zusammenhang, denn Frauen sind eine zentrale Säule der Landwirtschaft. Ohne ihre Arbeit, Wissen und Können ist Landwirtschaft nicht denkbar – nicht weltweit und nicht in Oberösterreich. Das sollen uns diese Tage deutlich vor Augen führen. Diese Arbeit gilt es noch viel stärker zu schätzen und zu unterstützen. Es geht immerhin um die Sicherung unserer Versorgung und Ernährung.

Weltweit sind es die Frauen, die maßgeblich zur Ernährung und Versorgung der Menschen beitragen. Es sind vor allem Frauen, die unter härtesten Bedingungen am Feld und in der Landwirtschaft- meist unterbezahlt arbeiten - und gleichzeitig für die Erziehung ihrer Kinder Sorge tragen.

Die Coronakrise hat auch bei uns in Oberösterreich gezeigt, wie wichtig die regionale und sichere Produktion von Lebensmitteln ist. Frauen haben erheblichen Anteil an dieser Produktion Dies wird oft ebenso übersehen, wie die wichtige Rolle der Frau im bäuerlichen gesellschaftlichen Gefüge. Sie sind ein unerlässlicher Pfeiler für unsere Versorgungssicherheit.

Dabei sinkt die Zahl der Bauernhöfe alamierend. Laut Grünem Bericht 2019 sind in den letzten 10 Jahren ungefähr 25% der Bauernhöfe in Österreich aufgelassen worden. Gründe dafür sind, dass die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft immer schwieriger werden. Viele Nebenerwerbsbetriebe rentieren sich nicht mehr. Und das bei enorm schwerer Arbeit, die auch die Frauen zu leisten haben. Das ist eine mehr als bedenkliche Entwicklung für die ländlichen Gebiete und für unsere Ernährungssicherheit.

Bäuerin. Macht.Image.
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