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am 1. März 2013

Alltagssexismus

Maria Buchmayr - Sexistische Darstellungen, die uns umgeben, die eindeutig zugewiesenen Rollenvorstellungen, die Frauen weiter in ihrer unterlegenen Position manifestieren, finden sich in unseren unmittelbaren Umgebungen, auf öffentlichen Plätzen, in und an Gebäuden, auf Straßen, eben dort, wo sich Menschen permanent bewegen. Die Grünen OÖ lehnen diese Form von Beeinflussung entschieden ab!

Sexismus bedeutet Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Zugrunde liegt, in Analogie zum Begriff Rassismus, die wertende Annahme, dass sich Frauen von Männern aufgrund ihrer biologischen Merkmale auch in ihrem Denken und Handeln unterscheiden. Die Festlegung auf einengende Geschlechterrollen und Stereotype, die gesellschaftlich tief verwurzelt ist, findet häufig klar und unmittelbar wahrnehmbar, aber auch oft sehr subtil statt. Sexismus bedeutet aber nicht nur eine Bewertung des Unterschiedes zwischen Frauen und Männern, Sexismus bezeichnet die Benachteiligung von Frauen in der Gesellschaft grundsätzlich. Dieses Phänomen findet in nahezu allen Bereichen unseres Zusammenlebens statt, so etwa tagtäglich im öffentlichen Raum. Auf Plakaten, in Zeitungen, im Fernsehen – überall begegnen wir tagtäglich dieser Form der Diskriminierung, in der Frauen in der Rolle des Sexualobjekts dargestellt werden. Die Grünen Oö wollen dabei nicht nur die Wahrnehmung aller Menschen sensibilisieren, sondern hier auch Wege aufzeigen, wie man sich dagegen wehren kann:
    •    Man kann die Kritik an einer frauenverachtenden Werbung in einem LeserInnenbrief formulieren und an eine Zeitung bzw. Zeitschrift schicken.
    •    Man kann sich bei der Werbeagentur beschweren, die das Werbemittel erstellt hat, oder man kann sich direkt beim Werberat beschweren! 

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