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am 23. Mai

LRin Haberlander prüft, ob der Regen nass ist

Stefan Kaineder - Landeshauptmann Stelzer und Landesrätin Haberlander sollten Schaden, den sie mit dem Kindergartengesetz angerichtet haben, lieber reparieren. Die Evaluierung ist eine Alibiaktion.

Kind im Regen

Jetzt den Schaden zu messen und zu prüfen, was man mit dem Gesetz angerichtet hat, ist eindeutig zu spät. Das ist als würde man prüfen, ob der Regen nass ist. Denn Eltern und Gemeinden gehen seit Monaten auf die Barrikaden. Der Schaden ist erheblich, das darf man den Verantwortlichen auch ohne groß angekündigte Evaluierung vorhersagen. Schwarz-Blau müsste jetzt den Schaden eigentlich reparieren, die Kinderbetreuung am Nachmittag sicherstellen und die Finanzierung garantieren. Das wäre der richtige Weg.

Landesrätin Haberlander brüstet sich heute mit Erfolgszahlen aus der Kinderbetreuung. Das aber sind Zahlen VOR der Einführung der Kindergartengebühr. Genau diesen erfolgreichen Weg haben Landeshauptmann Stelzer und Landesrätin Haberlander verlassen.

Die letzten Monate haben die Folgen des Gesetzes bereits spürbar gemacht: Eltern melden Kinder von der Nachmittagsbetreuung ab, Gruppen werden zugesperrt, weil viele Gemeinden finanziell überfordert sind. Alles in allem wird die Kinderbetreuung in Obersterreich mit diesem Gesetz zurückgefahren statt ausgebaut. Dieses Gesetz ist ein Fehler und die Evaluierung eine Alibiaktion.

Die Ergebnisse der Evaluierung sollen im August vorliegen. Das ist natürlich viel zu spät. Die Aufgabe der Landesrätin wäre, im Herbst für eine flächendeckende Kinderbetreuung zu sorgen. Mit dieser Herausforderung werden die Gemeinden und Eltern jetzt völlig alleine gelassen.

 

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