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am 19. Februar

Kindergarten: Zugang für QuereinsteigerInnen

Gottfried Hirz - Qualifizierte QuereinsteigerInnen brauchen einen möglichst raschen und leichteren Zugang in die Elementarpädagogik.

Der Bedarf an Kinderbetreuung ist ebenso groß wie die Dringlichkeit des Ausbaus der Betreuungsangebote. Dabei dürfen wir auf hochqualifizierte Personengruppen und deren Wissen nicht verzichten. Das wäre nicht nur unzeitgemäß, sondern auch kontraproduktiv. Es fehlt auch das Personal, um gerade in den ländlichen Regionen die Kinderbetreuung auszubauen. Und trotzdem ist vielen diese wichtige Tätigkeit verwehrt, obwohl sie zwar wichtige Kompetenzen und Fähigkeiten, aber nicht die genau vorgegebene Ausbildung haben. Wir müssen daher hochqualifizierten QuereinsteigerInnen einen leichteren Zugang zu dieser wichtigen pädagogischen Arbeit ermöglichen.

Die derzeitige Situation ist völlig unbefriedigend. Obwohl hochqualifiziert, dürfen AbsolventInnen von Hochschulstudien wie Pädagogik, Erziehungs- oder Bildungswissenschaft den Beruf der ElementarpädagogIn nicht ausüben. Die gesetzlichen Anstellungserfordernisse schließen dies aus. Trotz ihrer Fachausausbildung müssen all diese Interessierten und Befähigten die gesamte Ausbildung an einem Kolleg nachholen. Auch eine Aufschulungsmöglichkeit sieht die derzeitige Gesetzeslage nicht vor.

Wir müssen den qualifizierten QuereinsteigerInnen einen einfachen und raschen Berufseinstieg in die Elementarpädagogik ermöglichen. Etwa durch weitreichende Berücksichtigung der absolvierten Ausbildung und Qualifikationen. Ziel muss es auf jeden Fall sein, von einer gesamten Absolvierung des erforderlichen Kollegs abzugehen. Wir werden hier entsprechende Initiativen setzen.

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