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am 10. September

Haberlanders Evaluierung ist Schadensmeldung

Stefan Kaineder - Es bleibt dabei: Rund 20 Prozent der Kinder verlieren am Nachmittag ihren gewohnten Betreuungsplatz. Wir fordern eine Kindergartengarantie.

Das ist die offizielle Schadensmeldung durch Landesrätin Haberlander. Die von Landesrätin Haberlander präsentierte und viel zu spät erfolgte Evaluierung der Kindergartengebühr ist die offizielle Bestätigung, dass die Kindergartensteuer eine Welle an Abmeldungen ausgelöst hat. Dass sie große Löcher in das Betreuungsangebot am Nachmittag gerissen hat und viele Eltern gerade in den Landgemeinden vor riesige Probleme stellt. Das ist unzumutbar. Es kann nicht sein, dass diese für die Fehler der politisch Verantwortlichen büßen müssen. Wir fordern daher eine Kindergartengarantie. Jedes Kind, das einen Betreuungsplatz braucht, muss diesen auch bekommen.

Es ist die pure Verhöhnung. Die Arbeitszeiten werden immer flexibler, der 12 Stunden-Tag bringt neue Belastungen. Und ausgerechnet jetzt fährt Schwarz-Blau die Kinderbetreuung wegen eines Kürzungsdiktats ganz bewusst zurück, statt sie auszubauen. Die mehrfachen Erklärungen von Landesrätin Haberlander, wie wichtig Kinderbetreuung ist, um Job und Familie zu vereinbaren, sind nicht mehr als Schall und Rauch. Ebenso ihre Überzeugung, dass alle Familien, die eine Kinderbetreuung am Nachmittag brauchen, auch einen Platz für ihr Kind finden werden.

Damit geben wir uns sicher nicht zufrieden. Landesrätin Haberlanders Überzeugung alleine ist zu wenig. Wir fordern eine Kindergartengarantie. Eine Garantie, dass jedes Kind, das jetzt einen Betreuungsplatz braucht, diesen auch bekommt. Und zwar wohnortnahe, in der gewohnt hohen Qualität der oberösterreichischen Kindergärten und mit flexiblen Betreuungszeiten auch am Nachmittag.

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