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am 26. Juni

Unsere KandidatInnen für die Nationalratswahl

Maria Buchmayr, Gabriela Schönberger - Nach der Listenwahl stellen sich unsere KandidatInnen der Plätze eins bis vier für die Nationalratswahlen 2017 vor.

Gabi Moser, Ruperta Lichtenegger, Clemens Stammler und Dagmar Engl
v.l.n.r.: Gabriela Moser, Ruperta Lichtenecker, Clemens Stammler und Dagmarl Engl

Auf unserer Landesversammlung am Samstag in Traun haben wir unsere Landesliste für die Nationalratswahlen 2017 gewählt. Folgende KandidatInnen haben bei der Wahl die Plätze 1 bis 4 belegt:

  • Auf Platz 1 damit zur Spitzenkandidatin gewählt wurde NAbg. Ruperta Lichtecker mit 55 Prozent der 158 abgegeben gültigen Stimmen.
  • Auf Platz 2 wurde in einer Stichwahl gewählt Clemens Stammler mit 58 Prozent der 160 abgegeben gültigen Stimmen.
  • Auf Platz 3 wurde in einer Stichwahl gewählt NAbg. Gabriela Moser mit 52 Prozent der 164 abgegeben gültigen Stimmen.
  • Auf Platz 4 wurde in einer Stichwahl gewählt Dagmar Engl mit 58 Prozent der 147 abgegeben gültigen Stimmen.

Unser KandidatInnenteam für die Nationalratswahlen 2017 ist gewählt. Damit ist ein zentraler Schritt auf dem Weg in diese wichtige Wahlherausforderung gesetzt. Es ist ein starkes Team, ein Team, das sich durch Kompetenz, Sachkenntnis, sowohl politische Erfahrung als auch neue Sichtweise und Zugänge auszeichnet. Wir bedanken uns bei allen KandidatInnen für ihr großes Engagement, für ihre Bereitschaft und ihren Wunsch Grüne Politik im Bundesparlament zu vertreten.

Wir wissen: Eine gestärkte grüne Politik ist angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen unverzichtbar. Wir haben dieser Entwicklung klare Standpunkte entgegenzustellen – für Umwelt- und Klimaschutz, für soziale Gerechtigkeit, für Solidarität und Menschlichkeit. Dafür stehen wir Grüne, dafür stehen die KandidatInnen und dafür werden wir gemeinsam kämpfen.

Wir stehen für verantwortungsvolle, konstruktive und zukunftsorientierte Politik. Eine Politik die die Menschen, die Umwelt und die Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stellt. Eine Politik, die sich für ein starkes Österreich in einer starken europäischen Gemeinschaft einsetzt und sich als Bollwerk gegen einen immer stärkeren Rechtsruck sieht. Genau das vertreten die gewählten KandidatInnen für die Nationalratswahlen 2017. Es ist ein sehr kompetentes, erfahrenes und höchst engagiertes KandidatInnenteam.

Gemeinsam mit diesem Team werden wir zuversichtlich in die kommende Wahlherausforderung gehen und mit aller Kraft für einen gemeinsamen Erfolg kämpfen. Denn es geht um viel. Es geht um den weiteren Kurs Österreichs, und dieser braucht starke Grüne.

Die KandidatInnen

NAbg. Dr.in Ruperta Lichtenecker

Ökonomin, geboren 1965 und mit ihren fünf Geschwistern aufgewachsen in Bad Zell im Mühlviertel, Studium der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Linz und Wien. Nach Abschluss ihres Studiums unter anderem tätig am Institut für Volkswirtschaftslehre an der Johannes Kepler Universität Linz. Nach Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Personal- und Organisationsentwicklung sowie Projektmanagement von 1996 bis 2001 als Berufs- und Sozialpädagogin tätig. Seit 1993 Universitätslektorin für Volkswirtschaftslehre an der Johannes Kepler Universität Linz. 2002 bis 2006 Universitätsassistentin an der Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Volkswirtschaftslehre, Abteilung für Wirtschaftspolitik

Politische Arbeit/ Politische Laufbahn

  • 1991 bis 2000 Landesvorstandsmitglied der Grünen Bildungswerkstatt Oberösterreich
  • 1992/93 Mitbegründerin des "Aktionskomitees Asyl für verfolgte Frauen und Mädchen"
  • 1996 Mitbegründerin der "Initiative Frauenvolksbegehren OÖ"
  • 2001 – 2012 federführende Mitarbeit beim Aufbau der Grünen Wirtschaft
  • Seit 2006 Abgeordnete zum Nationalrat, Wirtschafts- und Forschungssprecherin
  • Seit 2008 Vorsitz des Ausschusses für Forschung, Innovation und Technologie
  • Aufklärungsarbeit im Hypo-Untersuchungsausschuss

Ruperta Lichtenecker: "Die Wahl zur Spitzenkandidatin der Grünen OÖ ehrt mich und ich danke für das große Vertrauen. Die Nominierung ist zugleich Bestätigung, Ansporn und große Verantwortung. Bestätigung für meine bisherige Arbeit, Motivation für vollsten Einsatz im Wahlkampf und für meine weitere parlamentarische Arbeit. Und Verantwortung gegenüber der Grünen Gemeinschaft, unseren WählerInnen und allen BürgerInnen. Wir Grüne arbeiten für die Zukunft. Eine Zukunft die ein gutes Leben für alle ermöglicht, ein gutes Miteinander, verantwortungsvolles Wirtschaften eine gesunde Umwelt, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und ein weltoffenes und solidarisches Österreich. Zukunft bedeutet auf die Stärken eines Landes zu setzen, Chancen zu ergreifen und insbesondere auch die Menschen auf diesem Weg mitzunehmen. Ich werde mich weiter dafür einsetzen, den Wissens- und Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken. Dies bedeutet den Stillstand bei den Zukunftsinvestitionen zu beenden, in Bildung, Forschung, Innovation, Klimaschutz und moderne Infrastruktur wie Breitband zu investieren. Generell gilt es auch die besten Rahmenbedingungen für klein- und mittelständische sowie Ein-Personen Unternehmen zu schaffen und dadurch auch neue Arbeitsplätze. Andererseits gilt es, den Menschen die Verunsicherung gegenüber dem digitalen Wandel zu nehmen. Klar ist, dass dieser die Arbeitswelten stark verändert und viele Menschen Angst um ihren Arbeitsplatz haben. Wir arbeiten dafür, dass diese Veränderung zur Chance für alle Menschen wird."

LK Rat Clemens Stammler

Geboren am 31.01.1974 in Lenzing, nach Grundschule und Lehre Tätigkeit in einer Druckerei, Labormitarbeiter der Lenzing AG, 1997 Lehrabschluss zum landwirtschaftlichen Facharbeiter, derzeit Biobauer in St. Konrad/Gmunden.

Politische Arbeit/ Politische Laufbahn

  • Seit 2008 im Vorstand der Grünen Bäuerinnen und Bauern
  • Seit 2014 Sprecher der Grünen Bäuerinnen und Bauern Oberösterreich, Vorstandsmitglied der Grünen Bäuerinnen und Bauern Österreich
  • Seit 2015 Landeswirtschaftskammerrat in der OÖ. Landwirtschaftskammer

Clemens Stammler: "Österreich braucht uns Grüne mehr denn je. Das Land braucht nicht Angst und kurzfristige Alibi-Lösungen sondern langfristige und mutige Entscheidungen, es braucht Grüne Politik mit verständlichen Angeboten für Problemlösungen. Ich sehe mich als Grüner Vertreter des ländlichen Raums, wo wir unsere Werte und Ziele noch stärker verankern müssen. Bodenversiegelung, schwindende Ernährungssouveränität sowie Dorf- und Bauernsterben machen dem ländlichen Raum zu schaffen. Dagegen will und werde ich mit aller Kraft ankämpfen. Die aktuelle Politik agiert mit Angstmache und Abschottung. Aber wenn schon Grenzkontrollen, dann für Lebensmittel. Täglich werden Unmengen an Lebensmittel weit unter unserem Sozial- und Produktionsstandart importiert. Das gefährdet da wie dort Umwelt, Gesundheit und Lebensgrundlage! Deshalb fordere ich eine Herkunftskennzeichnung, mehr Bodenschutz und den Ausbau der Biolandwirtschaft!"

NAbg. Dr.in Gabriela Moser

Geboren am 28. Juli 1954 in Linz, nach VS und AHS Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität Salzburg, 1978 – 1997 AHS- Lehrerin für Deutsch und Geschichte am Akademischen Gymnasium in Linz

Politische Arbeit/ Politische Laufbahn

  • 1984 Gründung der Grünen in Linz,
  • 1991 Mitglied des Gemeinderates von Linz
  • 1985 – 1991 Fraktionsführerin der Grünen in Linz
  • 1991 – 2007 Mitglied des Landesparteivorstandes der Grünen OÖ
  • seit 1997 Abgeordnete zum Nationalrat
  • 2011/12 Vorsitzende des parlamentarischen Korruptions-Untersuchungsausschusses
  • 2013 Vorsitzende des Rechnungshofausschusses
  • stellvertretende Klubobfrau
  • derzeit Eurofighter-Untersuchungsausschuss

Gabiela Moser: "Macht braucht Kontrolle, sie braucht konsequentes Aufdecken und gesetzliche Änderungen. Die Steuergeldverschwendung sei es von Schwarz-Blau oder Rot-Schwarz haben dies in vielen Fällen aufgezeigt. Und dagegen werde ich weiter ankämpfen. Denn verschwendetes Steuergeld geht zu Lasten der Menschen – der Alleinerzieherinnen, der Kinder in den Schulen, der Jubsuchenden und vielen anderen, die von diesem Geld enorm profitieren könnten. Ich verspreche weiteren intensivsten Einsatz für eine saubere Umwelt, für saubere nachhaltig orientierte Politik und ein gutes Leben für alle. Ich kämpfe vehement dafür, dass Großkonzerne ihrer tatsächlichen Steuerplicht nachkommen Missbrauch und Korruption verhindert werden. Und ich werde mich selbstverständlich für Ökojobs, leistbares Wohnen und die Verbesserung des öffentlichen Verkehrs einsetzen. Das sind meine Ziele, das ist mein Anspruch und mein klarer Weg."

Dagmar Engl

Geboren 1975 in Linz, aufgewachsen in Nigeria und Österreich, nach Besuch der Höheren Lehranstalt für Tourismus in Bad Leonfelden folgt 2001 bis 2007 ein Diplomstudium der Wirtschaftspädagogik an der Universität Linz, seit 1995 leitende Flugbegleiterin bei der Lufthansa.

Politische Arbeit/ Politische Laufbahn

  • 2012 Grünaktiv und Grünes Mitglied
  • 2013 Parteiobfrau Grüne Katsdorf
  • 2015 Bürgermeisterkandidatin GRW
  • seit 2015 Gemeinderätin und Gemeindevorständin in Katsdorf
  • seit 2017 Finanzreferentin Grüne Frauen OÖ

Dagmar Engl: "Politik ist für die Menschen da, nicht umgekehrt. Das wird oft als Schlagwort abgetan – aber es mein Grundsatz, meine tiefste Überzeugung, die ich konsequent umzusetzen versuche. Weil es eine Selbstverständigkeit und das einzige Mittel das Vertrauen der Menschen in die Politik wieder zu stärken. Weil es das einzige Instrument ist, Gerechtigkeit in einer Gesellschaft zu gewährleisten. Es ist der Weg zu einer fairen Verteilung und zu einer fairen Wirtschaft. Anliegern der Beschäftigten und der Unternehmen müssen im Einklang sein, im Gleichschritt entwickelt werden. Nur so sind faire Arbeitsplätze zu schaffe und nur so können wir uns den Auswüchsen des Neoliberalismus entgegenstellen. Wir brauchen zukunftsorientierte Betriebe die sich zu menschenfreundlicher Personalpolitik und ressourcenschonender Nachhaltigkeit bekennen."

Die Plätze fünf bis acht
  • Bernhard Seeber
  • David Stögmüller
  • Sebastian Merten
  • Ursula Hirtl
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