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am 30. January

Stelzer muss Rechts­extremismus in OÖ bekämpfen

Maria Buchmayr - Wir unterstützen den offenen Brief vom Mauthausen-Komitee und Antifa-Netzwerk an Landeshauptmann Stelzer. Der Rektor der JKU zeigt wie es geht.

Landeshauptmann Stelzer und schwarz-blau

Rechtsextremismus ist in Oberösterreich sehr wohl ein Problem. Das muss auch Landeshauptmann Stelzer erkennen und dieses Problem wirksamer bekämpfen. Schändungen von Gedenkstätten und andere Straftaten, Anschläge auf Flüchtlingsheime, einschlägige Treffen und Liederabende zeugen vom Ausmaß rechtsextremer Aktivitäten. Das behördlich zu verfolgen, ist die eine Notwendigkeit. Diese Aktivitäten politisch zu bekämpfen, ist die andere - die deutlich verstärkt werden muss. Die Augen zu verschließen, ist auf jeden Fall die falsche Strategie. Wir unterstützen daher wie auch zahlreiche Prominente das Mauthausen Komitee und Antifa-Netzwerk, die von Landeshauptmann Stelzer in einem offenen Brief eine wirksame Bekämpfung des Rechtsextremismus in Oberösterreich einfordern.

Oberösterreich hat sich leider zu einem Brennpunkt des Rechtsextremismus entwickelt. Seit Jahren gibt es in Oberösterreich die meisten rechtsextremen Straftaten: Schändungen der Gedenkstätte Mauthausen und des jüdischen Friedhofs in Linz, Anschläge auf Flüchtlingsheime, Konzerte mit Neonazi-SängerInnen. Dazu kommen fragwürde Veranstaltungen wie der Kongress der sogenannten "Verteidiger Europas" und jüngst die Jahreskonferenz der Identitären in Linz.

Hier kann und darf man nicht den Kopf in den Sand stecken. Zu behaupten, Oberösterreich habe kein Rechtsextremismusproblem ist nicht nur falsch, sondern äußerst unverantwortlich. Ohne politische Gegenmaßnahmen bietet Oberösterreich das Feld für rechtsextreme Aktivitäten. Diese Entwicklung müssen wir stoppen. Landeshauptmann Stelzer, handeln Sie!

Fernbleiben des JKU-Rektorats vom Burschenbundball eine richtige und starke Entscheidung

Das Rektorat der Johannes Kepler Universität Linz liefert dagegen ein positives Beispiel. Die Entscheidung, beim kommenden Burschenbundball fernzubleiben, ist eine richtige, starke Entscheidung und ein klares Signal von Rektor Meinhard Lukas.

Er hat bereits mit seinem Vorgehen rund um das Inserat der Kepler Society klar Haltung gezeigt. Diesen Kurs behält er nun mit dem Fernbleiben des Rektorats vom Burschenbundball bei.

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