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am 27. November

Personalkürzung: Service und Kontrolle leiden

Ulrike Böker - Wieder dünnt Schwarz-Blau das Landespersonal aus. Wir lehnen Personalkürzungen im Dienstpostenplan 2019 ab. Die MitarbeiterInnen bräuchten Wertschätzung und politische Rückendeckung, aber Schwarz-Blau zieht das Kürzungsdiktat auch bei ihnen durch.

Dieser permanente Personalabbau beim Land Oberösterreich muss aufhören. Ständig den Landesdienst ohne ausreichende Aufgabenreform auszudünnen, ist komplett kontraproduktiv. Immer weniger MitarbeiterInnen haben gleich viele und oder gar mehr an Aufgaben zu erledigen. Das hat mit einer Entbürokratisierung nichts zu tun. Es führt vielmehr dazu, dass die öffentlichen Dienstleistungen darunter leiden und weniger werden.

Derzeit arbeiten rund 8.000 Frauen und Männer direkt für das Land Oberösterreich und seine BürgerInnen. Weitere gut 7.000 Personen arbeiten bei der oberösterreichischen Gesundheitsholding gespag in Spitälern, Reha-Zentren und Pflegeeinrichtungen. Und zusätzlich rund 15.000 Menschen arbeiten bei den Gemeinde- und Städteeinrichtungen einschließlich den Kindergärten und Horten, die wesentlich von den Landesfinanzen abhängen.

Nachdem im Jahr 2018 bereits 126 Stellen abgebaut wurden, ist im Budgetvoranschlag und Dienstpostenplan für das kommende Jahr 2019 der Abbau von 30 weiteren Stellen bei den 8.000 Landesbediensteten vorgesehen.

Es liegt doch auf der Hand, dass das negative Konsequenzen auf die öffentlichen Dienstleistungen haben wird. Die Servicequalität wird leiden, wie etwa in der Kinder- und Jugendhilfe. Dazu werden auch die Kontrollen abnehmen, wie etwa bei der Trinkwasserqualität.

Zudem ist der ständige Personalabbau nicht nur falsch, sondern auch unnötig. Denn die Konjunktur floriert, die Wirtschaft wächst. Die MitarbeiterInnen des Landes Oberösterreich bräuchten die nötige Wertschätzung und politische Rückendeckung für ihre wichtige Arbeit. Stattdessen zieht Schwarz-Blau ihr Kürzungspaket auch bei ihnen beinhart durch.

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