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am 9. Mai

NAbg. Haider aus Landesschulrats abziehen

Gottfried Hirz - NAbg. Haider ist von FP OÖ-Chef Haimbuchner als Konsequenz des unberechtigten Abbruchs des Extremismusvortrages im BORG Honauerstraße umgehen aus dem Kollegium des Landesschulrats abzuziehen.

Themenfoto Schule Schriftzug

Der Extremismus-Vortrag war pädagogisch korrekt, der Abbruch des Vortrages unzulässig und die politische Intervention völlig inakzeptabel.- Der Bericht des Landesschulrats lässt keine Zweifel offen. Wir  fordern daher FP OÖ-Chef Haimbuchner auf, NAbg. Haider aus dem Kollegium des Landesschulrats abzuziehen. Haider selbst fordern wir auf, sich umgehend bei der LehrerInnenschaft für seine Drohungen zu entschuldigen.

Der Unterricht ist durch Interventionen nicht abzubrechen – das muss die nächste DirektorInnenkonferenz klarstellen. Der Bericht des Landesschulrates ist in der Sache erfreulich aber auch selbstverständlich, um derartige Vorfälle künftig zu vermeiden. Damit allein kann es aber nicht getan sein. Das Verhalten und Vorgehen von NAbg. Haider kann und darf nicht folgenlos bleiben.

Haider hat die Schulleitung unter Druck gesetzt, dem Lehrpersonal mit beruflichen Konsequenzen gedroht. Er hat seine Position als Nationalratsabgeordneter und Politiker dazu genutzt, einzuschüchtern und den Unterricht abzubrechen. Er hat sich damit als Mitglied des Kollegiums des Landesschulrats disqualifiziert. Die FPÖ OÖ hat ihn für diese Position nominiert, nun muss sie ihn von dieser Position abziehen.

Mit seinem Verhalten hat Haider die Schulleitung und das Lehrpersonal in eine Ausnahmesituation gebracht – sowohl beruflich als auch persönlich. Derartigem Druck und Drohungen ausgesetzt zu sein, ist verständlicherweise sehr belastend. Neben den unmittelbar Betroffenen war der gesamte Lehrkörper der Schule mittelbar mit der Sache befasst. In diesem Sinne fordern wir NAbg. Haider auf, sich bei der LehrerInnenschaft für sein Vorgehen zu entschuldigen.

Auch für den Vortragenden, Thomas Rammerstorfer, war die Situation extrem belastend. Er war insbesondere auch in den sozialen Medien mit Angriffen und Beleidigungen konfrontiert – für einen Vortag der laut Landesschulratsbericht völlig in Ordnung war. Auch hier ist eine Entschuldigung Haiders mehr als angebracht.

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