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am 8. Juni

Moscheen-Schließungen dürfen kein PR Gag sein

David Stögmüller - Das Problem der extremistischen Vereine geht tiefer – bis in die Parteien.

Graue Wölfe

Der radikale Islamismus, die extremistischen Strömungen in türkisch-nationalen Vereinen sind ein großes Problem und seit Jahren bekannt. Die Schließung einiger Moscheen dürfen kein PR Gag bleiben, der nur an der Oberfläche kratzt. Das Problem geht viel tiefer, ist weit verzweigt, betrifft auch die Parteien und deren Verbindungen zu einschlägigen Vereinen.
Wir haben dazu bereits vor einigen Wochen eine Anfrage an den Innenminister gestellt und sind gespannt auf die Antwort.

Seit Jahren weisen wir darauf hin, dass SPÖ und ÖVP über Jahre nationalistische Vereine mit einem Naheverhältnis zu extremistischen Gruppen hofieren und Kontakte pflegen. Seit Jahren warnen wir vor den ultranationalistischen, faschistischen "Grauen Wölfen", die insbesondere in Oberösterreich sehr aktiv sind. In Linz wird der Verein Avrasya immer wieder mit den Grauen Wölfen in Verbindung gebracht, aber auch das Innviertel wird zusehends Schauplatz ihrer Aktivitäten, die sie als oft als Integrationsmaßnahmen in Kampfsportgruppen und Jugendgruppen tarnen.

Das alles gehört aufgeklärt und vor den Vorhang. Kanzler Kurz und SP-Chef Kern haben sich der Frage zu stellen, warum sie auf dem rechtsextremen Auge auf vielen Ebenen blind sind. Mit Moscheeschließungen und Warnungen alleine ist es nicht getan.

Es gibt dazu auch ein hochinteressantes Buch des Extremismusexperten Thomas Rammerstorfer, das gerade neu erschienen ist und das tiefen Einblick in die gefährliche Welt der Grauen Wölfe und deren Vernetzungen gibt. Das ist ein klarer Auftrag an die Verantwortlichen, endlich konkrete Schritte gegen diese Gefahr zu setzen und politische Verbindungen zu kappen.

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