Bezirkegruene.at
Navigation:
am 26. Juli

Kein Steuergeld für verurteilte rechte Medien

Severin Mayr - Der Wochenblick täuscht, verbreitet Angst und befeuert Vorurteile.

Zeitungen

Das hat der Presserat vor kurzem festgehalten. Warum bitte inserieren dort Regierungen und öffentliche Unternehmen? Das ist weder erklärbar noch tragbar und muss aufhören. Es darf kein Steuergeld mehr in solche Medien fließen. Das bekräftigt auch das jüngste Urteil des Presserates.

Dieser verurteilte den Wochenblick wegen einer Artikelserie über Flüchtlinge und Migration in Schweden. Diese Leser seien "auf geradezu systematische Art und Weise getäuscht worden", man setze auf "Alarmismus und Angstmache", die Artikel hätten "mit professionellem und verantwortungsvollem Journalismus nichts gemein", heißt es der Urteilsbegründung. Zudem gibt es mittlerweile sogar ein rechtskräftiges Urteil wegen übler Nachrede gegen den Wochenblick, das vom Landesgericht Linz erst diese Woche bestätigt wurde.

Zu den Inserenten zählen nicht nur das FP-geführte Innenministerium, sondern auch FP-Landesrat Podgorschek, wie unsere Anfrage im oberösterreichischen Landtag ergeben hat. Außerdem haben auch die Städte Linz, Wels und sogar die Linz AG im Wochenblick inseriert.

Die SteuerzahlerInnen müssen die Garantie haben, dass ihr Geld sinnvoll investiert wird. Bei rechten und verurteilten Medien ist das definitiv nicht der Fall. Das Land Oberösterreich muss diese Inseratenvergaben daher umgehend stoppen!

Jetzt spenden!