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am 9. März

Haimbuchner muss Weinzinger ausschließen

Maria Buchmayr - Wenn Dr. Haimbuchner seine Aussagen ernst meint, muss er Lutz Weinzinger aus der FPÖ ausschließen. Der ehemalige Chef der FPÖ OÖ bietet die nächste Darbietung krausen und wirren Denkens.

Wenn FP OÖ-Chef Haimbuchner seine Worte in diversen Interviews ernst gemeint hat, muss er Taten folgen lassen. Er muss die Konsequenzen ziehen und seinen Vorgänger und politischen Ziehvater Lutz Weinzinger aus der Partei ausschließen. Nur dann bleibt er mit seinen Ankündigungen und Abgrenzungen glaubhaft. Eine andere Reaktion auf die Ausführungen des ehemaligen FPÖ OÖ-Chefs Lutz Weinzinger im Rundschau Interview ist für uns nicht vorstellbar.

Die Verfolgung der Burschenschaften auch nur ansatzweise mit der NS-Verfolgung der Juden zu vergleichen ist ebenso jenseitig, wie die erschreckende Liedzeile des Burschenschafter Liederbuchs als ironisch zu bezeichnen. Das Liederbuch ist nicht wie behauptet im Keller vor sich hingestaubt. Nein, Lutz Weinzinger gibt offen zu, diese Textzeile natürlich gekannt zu haben. Aber da war kein Aufschrei, keine Empörung, nicht einmal ein zarter Hinweis auf Entrüstung.

Es ist die nächste blaue Offenbarung, die nächste Relativierung und Verharmlosung, die nächste Darbietung krausen Denkens. Herr Dr. Haimbuchner, lassen Sie ihren Worten Taten folgen. Reagieren Sie.

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