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am 1. Juni 2018

Grüner Neustart

ooe.planet Redaktion - Sophia Hochedlinger (21) über die Neustart-Veranstaltungen in Wien und zuletzt in Linz.

Grüne Zukunft gestalten

Wie ist der Grüne Neustart-Prozess angelaufen?

Sophia Hochedlinger: Der Andrang am 5. Mai war groß, Aufbruchsstimmung lag in der Luft und man hat gespürt, dass die Grünen wieder in den Startlöchern stehen. Unter den widrigen Umständen, in denen die GBW und die Bundespartei gerade arbeiten, die GBW ohne Büro und ein Team, das zum Großteil ehrenamtlich arbeitet, die Partei ohne Mittel, so etwas zu schaffen hat mich sehr motiviert.

Wie sollten die vielen jungen Menschen, die zuletzt dabei waren, in die Partei einge­bunden werden?

Das Erfreuliche ist, dass viele junge Leute gar nicht eingebunden werden müssen, die mischen sich aktiv ein und warten nicht auf eine Einladung! Die Grüne Jugend oder das Next Generation Lab - es tut sich an vielen Ecken etwas. Für einen Neubeginn muss aber von Parteiseite auch mehr passieren. Man könnte zum Beispiel über Fixplätze für VertreterInnen der Jugendorganisation in Parteivorständen nachdenken, so als Beispiel. Am wichtigsten finde ich jedoch dafür zu sorgen, dass alles getan wird um jungen Menschen Raum zu bieten um sich zu organisieren, auch abseits von Mandaten.

Wie geht es in den nächsten Monaten weiter beim Neustart-Prozess?

Im Juli wird es das European Ideas Lab und eine grüne Sommerakademie in Graz geben, am 22. September ein großes offenes Symposium in Wien. Zusätzlich gibt es eine Online-Diskussionsplattform (gruenezukunft.gbw.at​), auf der jedeR Beiträge schreiben und kommentieren kann. Im Herbst soll alles, was in den Monaten davor unter breitester Beteiligung gesammelt wurde, strukturiert und aufbereitet zusammengefasst werden.

Text: Marco Vanek

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